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Anpacken, bevor die Schule startet

In der Sek Halingen packten die Lehrer Ende der Woche kräftig an. So räumten sie etwa allerhand ausgemustertes Mobiliar aus dem Zivilschutzkeller. Die 18 Mitglieder des Kollegiums bereiteten sich auf den Schulstart am Montag vor.
Stefan Hilzinger
Kleinholz für die Mulde: Die Lehrer Michael Weber, Ueli Reusser und Alexander Weng zerlegen einen ausgedienten Rollschrank. (Bild: Stefan Hilzinger)

Kleinholz für die Mulde: Die Lehrer Michael Weber, Ueli Reusser und Alexander Weng zerlegen einen ausgedienten Rollschrank. (Bild: Stefan Hilzinger)

HALINGEN. Die gelbe Mulde ist schon beinahe voll. Da tragen Sportlehrer Alexander Weng und Klassenlehrer Michael Weber einen Rollschrank herbei und wollen ihn in die Mulde werfen. Doch Werklehrer Ueli Reusser interveniert. «Den nehmen wir zusammen über Eck, dann ist er zerlegt», sagt Reusser. Mit einem kräftigen Ruck stellen die drei das braune Möbel auf die schmale Kante, und es zerfällt in die Bestandteile. Der Platz in der Mulde will schliesslich gut genutzt werden.

Lehrerschaft im «Schilw»

Freitag ist der zweite Schilw-Tag für die 18 Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule Halingen. «Schilw» steht für schulinterne Lehrer-Weiterbildung. Zehn Klassen starten am kommenden Montag an der gemeinsamen Oberstufe der Gemeinden Matzingen, Stettfurt und Thundorf. 48 frische Schülerinnen und Schüler beginnen in den drei Klassen der ersten Sek.

An den Weiterbildungstagen in der letzten Ferienwoche bereiten sich Schulleiter Roland Eggenberger und das Kollegium auf den Schulstart am Montag vor. «Das hat sich in den letzten Jahren an den allermeisten Schulen eingebürgert», sagt Eggenberger. Er ist auch Schulleiter der Primarschule Stettfurt.

Am Freitagvormittag gibt es in Halingen bis zur Pause kurz nach zehn drei Arbeitsgruppe. Eine entrümpelt unter der Leitung von Werklehrer Reusser den Zivilschutzraum von allerhand ausgemustertem Material und Gerätschaften. Die zweite legt für die drei Jahrgänge die Lerninhalte für das Fach Zeichen fest, und die dritte Arbeitsgruppe widmet sich der Planung im Fach Informatik.

Schon tags zuvor hatten die Lehrkräfte im Hinblick aufs neue Schuljahr verschiedene Themen angepackt. Sie diskutierten etwa aus, wer nun die Elternabende oder die jährliche Kennenlernreise wie genau organisiert.

Besser als nach neun Lektionen

«Während des Schulbetriebes ist es nicht immer einfach, sich nach neun Lektionen noch für lange Besprechungen zu motivieren», sagt Eggenberger. Das gehe an diesen beiden Tagen deutlich entspannter über die Bühne. «Wir haben auch Musse, uns von den Ferien zu erzählen, gemeinsam zu essen und dabei langsam, aber sicher in Schulstimmung zu kommen», sagt Eggenberger.

So gibt es am Montag keinen Kaltstart, denn auch gestandene Lehrer bekämen auf diesen Tag hin etwas Lampenfieber, weiss Eggenberger.

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