Anhalten auf dem Militärareal

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Fahrende Die Suche nach Durchgangsplätzen für Fahrende geht im Kanton St. Gallen in eine neue Runde: Nachdem der Kanton bei den Gemeinden nicht fündig ­geworden ist, hat er nun bei ­der Schweizer Armee angeklopft. Das Ziel: ungenutztes Übungsareal des Militärs als Durchgangsplätze für Fahrende nutzen. Er hat drei Parzellen im Auge, die sich für die temporäre Unter­bringung von Fahrenden eignen könnten. Zwei davon befänden sich in der Agglomeration der Stadt St. Gallen, eine dritte in der Nähe von Sargans, sagt Alexander Biber, verantwortlich für Siedlungsplanung beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (Areg). Eigentümer der betreffenden Parzellen ist der Bund. Die Fahrenden nutzen die sogenannten Durchgangsplätze in den Monaten zwischen März und Oktober. (red)