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ANGEBOT: Vielseitiger Ort für die Bildung

Am 14. Hochschultag an der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen wurde über den Berufseinstieg von Lehrpersonen und über den Schulcampus gesprochen.

Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) ist gewachsen. Als Beispiele genannt werden können der Ausbau der Studiengänge von zwei auf fünf, die Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Maturitätsschule und der Universität Konstanz, der Aufbau von Weiterbildungsstudiengängen, Dienstleistungsangeboten und praxisorientierter Forschung sowie die Weiterentwicklung des Angebots des Medien- und Didaktikzentrums. Davon profitieren aber nicht nur die rund 800 Studentinnen und Studenten. Das Angebot richtet sich auch an Lehrpersonen, Schulleitungen und weitere Bildungsfachpersonen jeden Berufsalters. Kinder und Jugendliche aus der Schulgemeinde Kreuzlingen berichteten in einem Filmbeitrag, was aus ihrer Sicht eine gute Lehrperson ausmacht. Dozent Ulrich Halbheer legte dar, was guten Unterricht auszeichnet und was über den Unterricht hinaus das Lernen begünstigt. Dieses Wissen ist wegleitend für die Ausbildung. In einem zweiten Filmblock berichteten Lehrerinnen, mit welchen Erwartungen sie zwei Tage nach der Diplomfeier auf ihren Berufseinstieg vorausschauen.

Dass junge Lehrpersonen ihrer Aufgabe gewachsen sind, betonte Katharina Roth, Leiterin der Berufseinführung an der PHTG. Allerdings wisse man auch, welches die wichtigsten Herausforderungen beim Berufseinstieg seien und welche Weiterbildungen sich in dieser wichtigen berufsbiografischen Phase bewährt haben.

Bis nach Boston, Peking oder Honolulu

Im dritten Filmblock berichteten Lehrpersonen über ihre Gründe, ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern oder ein zweites Stu­dium in Angriff zu nehmen. Job-Enrichment und Zweitstudium seien wichtige Elemente der beruflichen Entwicklung, sagte Dozent Achim Brosziewski. Dabei sei es nicht so, dass Lehrpersonen bald aus dem Beruf ausstiegen, das sei mit Zahlen zu widerlegen. Es gehe vielmehr um den Wunsch nach Weiterentwicklung; viele Lehrpersonen seien auch nach einem Zweitstudium in anderer Funktion wieder im Schulfeld tätig.

In einem weiteren Teil präsentierte Priska Sieber, Rektorin der PHTG, Zahlen, die Einblick in das Leben auf dem Campus ­gaben. Dabei wurde klar, welchen Stellenwert die Mensa für das Campusleben hat, wie stark das Angebot an elektronischen Medien der Bibliothek gewachsen ist und wie viele Zielorte von Boston über Peking bis Honolulu Studierenden für ein Mobilitätssemester angeboten werden können. (red)

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