ANETSWIL: Letzte eigenständige Sektion

Die Mitglieder von Gastro Hinterthurgau durften an ihrer Generalversammlung Nationalrat Hansjörg Brunner begrüssen.

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Gut 30 ehemalige und aktive Wirtinnen, Wirte und Gäste besuchten die 110. Generalversammlung im Restaurant «Frohsinn» in Anetswil. Die in der «Sonne» Busswil wirtende Hinterthurgauer Gastro-Präsidentin Berni Ackermann spickte auch die diesjährige Versammlung mit sich reimenden Lebensweisheiten, sehr zum Vergnügen der Mitglieder. Stolz zeigte sie sich über das Erscheinen von Nationalrat Hansjörg Brunner. Dieser liess frei von der Leber weg einen Tag im Leben eines Nationalrates Revue passieren. Der grosse Applaus bewies, dass der Erlebnisbericht bei den Zuhörern bestens angekommen ist.

Knapp 100 Franken Gewinn

Auf humorvolle Weise blickte Ackermann auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Stolz zeigte sie sich darüber, dass die Sektion Hinterthurgau noch die Einzige von ehemals sieben Sektionen im Thurgau sei. Alle anderen hätten sich mangels Vorstandsmitgliedern und Interesse der Mitglieder unter die Verwaltung des Kantonalverbandes begeben müssen. Kassier Flemming Kocherhans erläuterte die Jahresrechnung, die mit einem Gewinn von knapp 100 Franken abschliesst. Auf wenig Begeisterung stiess die Ankündigung von Bernhard Bieri, Finanzchef von Gastro Thurgau. Der Kantonalverband stelle an der Delegiertenversammlung den Antrag, den Mitgliederbeitrag um 30 Franken zu erhöhen. Der Einfachheit halber schlug er den Hinterthurgauern vor, ihre Kasse dem Kantonalverband anzuvertrauen. Der Vorstand werde sich dem in Kürze annehmen, versprach die Präsidentin. (red)