Anderen geht es ähnlich

Die Gemeinden der Region Frauenfeld sind unterschiedlich von dem raumplanerischen Moratorium betroffen. Warth-Weiningen hat den Entscheid zu seinen Zonen- und Richtplanänderungen im Dezember erhalten. «Wir sind also von der Denkpause nicht direkt betroffen», sagt Gemeindeammann Hans Müller.

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Die Gemeinden der Region Frauenfeld sind unterschiedlich von dem raumplanerischen Moratorium betroffen. Warth-Weiningen hat den Entscheid zu seinen Zonen- und Richtplanänderungen im Dezember erhalten. «Wir sind also von der Denkpause nicht direkt betroffen», sagt Gemeindeammann Hans Müller.

«Absolut unbefriedigend»

Ganz anders sieht es in Hüttwilen aus. «Die neue Ausgangslage ist für ein laufendes Verfahren absolut unbefriedigend», sagt Gemeindeammann Walter Schmid. Wie Pfyn hat auch Hüttwilen seine Ortsplanung eigentlich fertig überarbeitet. Nun hat der Gemeinderat beschlossen, das Verfahren zu sistieren. Felben-Wellhausen steht mit seiner Revision kurz vor der Vorprüfung durch den Kanton. «Die Denkpause kann eine Chance sein, damit Land verkauft wird und Landreserven oder Liegenschaften mit Nutzungsreserve bebaut werden», sagt Gemeindeammann Werner Künzler.

Uesslingen hat eine Teilrevision des Zonenplans im Januar verabschiedet. Die Gemeinde hat darin Um- und Einzonungen vorgezogen. Das Paket liegt beim Departement für Bau und Umwelt zur Genehmigung. «Wenn alles gut geht, wird das Geschäft noch vor dem 1. Mai erledigt», sagt Frau Gemeindeammann Elisabeth Engel. «Vorausgesetzt Jakob Stark und sein Team können ihr Versprechen einhalten.»

«Wird ungleich schwieriger»

«Wir hätten 2014 an die Arbeit gehen wollen», sagt Frau Gemeindeammann Cornelia Komposch aus Herdern. Die SP-Kantonsrätin befürchtet, dass Einzonungen für Gemeinden mit untergeordnetem Entwicklungspotenzial wie Herdern «nun ungleich schwieriger werden».

Nicht direkt betroffen ist Hüttlingen. Der Gemeinderat hat schon länger beschlossen, die Revision erst ab 2016 an die Hand zu nehmen. (hil)