Andere Praxis führt zu höherem Aufwand

Im Jahr 2011 zahlte der Kanton rund 76 Millionen Franken Beiträge an Wohnheime und Werkstätten. Mit den ausserkantonalen Erträgen an Thurgauer Institutionen ergab sich ein Nettoaufwand von 60,5 Millionen. Dieser bewegt sich im Budget 2012 im gleichen Rahmen.

Merken
Drucken
Teilen

Im Jahr 2011 zahlte der Kanton rund 76 Millionen Franken Beiträge an Wohnheime und Werkstätten. Mit den ausserkantonalen Erträgen an Thurgauer Institutionen ergab sich ein Nettoaufwand von 60,5 Millionen. Dieser bewegt sich im Budget 2012 im gleichen Rahmen. Für den Voranschlag 2013 liegen die Zahlen leicht höher, was den Bruttoaufwand mit 85 Millionen als auch den Nettoaufwand mit 66,7 betrifft. Der Ertrag aus den ausserkantonalen Beiträgen wird mit 18,5 Millionen beziffert. Amtsleiterin Florentina Wohnlich erklärt den Mehraufwand mit zwei Praxisänderungen. Die IV werde entlastet, die Heime mit einer Mehrzahl an zu betreuenden Personen und damit der Kanton finanziell belastet. Ein weiterer Grund sei die demographische Entwicklung mit immer älteren Heimbewohnern. (ma)