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An Männern mangelt es noch

Die Geschwister Leibundgut haben ihr Hobby zum Beruf gemacht: Erst vor sechs Jahren haben sie mit Pole Dancing begonnen. Am Samstag feiert ihre Tanzschule, die nun 160 Schüler zählt, das 5-Jahr-Jubiläum in Sirnach.
Adrian Grzonka
Manuela Carneiro, Vizeeuropameisterin im Pole Dance, wird am Samstag in Sirnach an der Stange tanzen. (Bild: pd)

Manuela Carneiro, Vizeeuropameisterin im Pole Dance, wird am Samstag in Sirnach an der Stange tanzen. (Bild: pd)

SIRNACH. Begonnen hat es mit dem Wunsch, den sinnlichen Tanzsport an der vertikalen Stange selbst auszuprobieren. Mittlerweile haben Melanie und Petra Leibundgut ihr Hobby, das in der Ostschweiz vor wenigen Jahren noch kaum als solches bekannt gewesen war, zu ihrem Haupterwerb gemacht. Rund 160 Mitglieder zählt ihre Schule für Pole Dance – zu Deutsch Stangentanz – heute. Am Samstag feiern die Geschwister Leibundgut mit ihrer Tanzschule Pole Motion ihr Fünf-Jahr-Jubiläum im Sirnacher Dreitannensaal. Sechs Stangen werden zu diesem Anlass im Saal aufgestellt. Daran werden Schülerinnen insgesamt 14 Showeinlagen zum Besten geben. Auch die Vizeeuropameisterin Manuela Carneiro wird bei ihren Rotationen und Kopfüber-Positionen ihr Können an der Chromstahl-Stange zeigen.

Zu Beginn ein Imageproblem

«Am Anfang hatten wir mit dem Image recht zu kämpfen», sagt Mitgründerin Melanie Leibundgut. Dies habe sich während der letzten Jahre geändert. Pole Dance, neben dem Zirkusbetrieb ursprünglich vor allem aus dem Rotlicht-Milieu bekannt, habe sich zu einem anerkannten Sport entwickelt, sagt sie. Nach ihrem Ausbildungsabschluss in Pole Dance in Basel sei Werbung nötig gewesen, um genügend Interessenten für den Sport zu erreichen. «Bald zeigte sich aber, dass viele Ostschweizerinnen auf ein solches Angebot gewartet haben», sagt Leibundgut. Das erstes kleine Studio in St. Gallen ist mittlerweile geschlossen. Dafür betreiben die Geschwister heute Studios in Gossau, Arbon und Frauenfeld.

Ein vielseitiger Sport

Das Schöne an dem Sport sei dessen Vielseitigkeit, sagt Leibundgut: «Pole Dance ist ein sinnlicher Tanz, welcher die Bewegung und Koordination fördert und zudem viel Kraft braucht.» Während des Trainings vergesse sie die Anstrengung aber oft, da sie mit den anspruchsvollen Figuren beschäftigt sei. Das in den letzten Jahren gewachsene Interesse sei erfreulich, sagt Leibundgut. Männer praktizierten den Sport allerdings noch kaum: Gerade einen Mann zähle ihre Schule derzeit. «Schade» sei dies, sagt Leibundgut, da Männer im Gegensatz zu den Frauen oft weniger Muskelmasse aufbauen müssten, bevor sie anspruchsvolle Figuren machen können.

Samstag, 25. Juni, 19 Uhr Dreitannensaal, Sirnach

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