An die Urne am Sonntag, 24. September: Sanierung und Übernahme der WFAG

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Bei der kommunalen Volksabstimmung vom 24. September geht es um den Frauenfelder Anteil an der Sanierung der Wärme Frauenfeld AG (WFAG) und um die Integration der Anlagen der AG in die städtischen Werk­betriebe. Das kostet gesamthaft 4,42 Millionen Franken. Die Ausstände der AG über 1,74 Millionen bei den Werkbetrieben sind aber bereits abgeschrieben. Von den 300000 Franken Aktienkapital müssen in der Rechnung 2017 noch 85000 Franken abgeschrieben werden. So kommen nur das Darlehen über eine halbe Million aus dem Energiefonds und die 1,95 Millionen für die Übernahme der Aktiven und Passiven der AG in die Bilanz. Auf die Erfolgsrechnungen der Stadt und der Werke hat dies keine Auswirkungen.

Die WFAG wurde 2012 gegründet. Sie betreibt mit der Abwärme aus dem ARA-Wasser einen Fernwärmering. Um die von den Aktionären bisher getätigten Investitionen zu sichern, ist ein Schuldenschnitt von vier Millionen Franken nötig. Daran beteiligen sich die Aktionärinnen Frauenfeld und Winterthur sowie die Gläubiger (TKB und Kanton Thurgau). Der ARA-Verband Frauenfeld als Aktionär erlässt für mehrere Jahre die Miete auf dem ARA-Areal. Der Wärmering als Betriebszweig der Werke soll ab 2018 kostendeckend betrieben werden können. Mittelfristig sind auch Gewinne möglich. (ma)

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