Amden beklagt den Verlust des Kurhauses

Die Schliessung des Kurhauses Bergruh in Amden und die neue Nutzung als Asylunterkunft ab 2016 seien für den lokalen Tourismus ein herber Schlag und ausserdem eine existenzielle Bedrohung. Dies beklagen die Verantwortlichen von Amden & Weesen Tourismus in einer Stellungnahme.

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Die Schliessung des Kurhauses Bergruh in Amden und die neue Nutzung als Asylunterkunft ab 2016 seien für den lokalen Tourismus ein herber Schlag und ausserdem eine existenzielle Bedrohung. Dies beklagen die Verantwortlichen von Amden & Weesen Tourismus in einer Stellungnahme.

Das Kurhaus sei mit 10 000 Übernachtungen pro Jahr der grösste Übernachtungsbetrieb in der Destination. Amden & Weesen Tourismus prüfe Möglichkeiten, die entstehende Lücke zu schliessen. Dabei zähle man auf die Mithilfe der lokalen Wirtschaft und Politik.

Auch der Gemeinderat von Amden bedauerte in einer Mitteilung, dass Amden mit dem Kurhaus Bergruh eine über die Region hinaus bekannte Institution verliere. Der Gemeinderat habe erst kürzlich von der Umnutzung des Kurhauses erfahren und sei «vor vollendete Tatsachen gestellt» worden. (sda)

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