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Alte Noten weiter für Fonds Suisse

Frauenfeld Alte Banknoten sollen weiterhin nach 20 Jahren ungültig werden, findet der Thurgauer Regierungsrat. Der verfallene Wert kommt bisher dem Fonds Suisse zugute, dem Schweizerischen Fonds für nicht versicherbare Elementarschäden. Der Bundesrat will die Umtauschfrist für die erstmals 1976 ausgegebenen Banknoten sowie der Folgeserien aufheben. Damit würde die Praxis der Schweiz an die der wichtigsten Industrieländer angepasst, die Beiträge an Fonds Suisse allerdings entfallen.

«Fonds Suisse leistet seit über 100 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Naturereignissen, zur Erhaltung der schweizerischen Kulturlandschaft und der wirtschaftlichen Existenzgrundlagen in ländlichen Gebieten», schreibt der Regierungsrat. Damit entlaste der Fonds indirekt die Kantone und Gemeinden. Auch für die Bewältigung der Schäden, die durch den Sturm Lothar verursacht wurden, seien dem Fonds 40 Millionen Franken entnommen worden. Auch im Thurgau hätten in der Vergangenheit Grundeigentümer bei Katastrophen, insbesondere Umweltereignissen, auf die Unterstützung von Fonds Suisse zurückgreifen können. Solche ausserordentlichen Schadensereignisse würden in Zukunft noch zunehmen, wie das Beispiel Bondo aus diesem Jahr gezeigt habe. (red)

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