Altartuch und Esel gestohlen – Tuch wieder da

Die Rechnung 2012 der Evangelischen Kirchgemeinde Mammern schliesst mit einem Gewinn von 20 224 Franken.

Margrith Pfister-Kübler
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MAMMERN. An der Kirchgemeindeversammlung von Evangelisch-Mammern gehörten auch zwei Diebstähle in der Kirche zum Jahresbericht: ein Altartuch, das inzwischen zurückgekommen ist, und ein Esel aus der Adventsdekoration. Dieser ist immer noch verschollen. Die Rechnung 2012 legt einen Vorschlag von 20 224 Franken vor. Das positive Ergebnis ist auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen, hiess es an der Versammlung vom 17. März.

20 000 Franken wurden für die Sanierung des Kachelofens aus dem Jahre 1850 im Wohnzimmer des Pfarrhauses verbucht. Der Kachelofen ist von der kantonalen Denkmalpflege als erhaltenswert eingestuft. Er muss abgebrochen und ganz neu aufgebaut werden. Das Budget 2013 rechnet mit einem Rückschlag von 23 530 Franken.

In der Synode steht die Revision der Kirchenordnung an. Darin soll geregelt werden, inwieweit der Dekan als Mediator zum Einsatz kommt, wenn in den Kirchgemeinden etwas schwierig schwingt.

Marco Küng wird auf 2014 aus dem Vorstand von Primajob Steckborn als Vertreter der Kirchgemeinde zurücktreten. Küng informierte, dass Primajob auf gutem Weg ist und dass Gespräche stattfinden zwischen dem Sozialamt Steckborn und Primajob. Das auswärtige Beschäftigungsprogramm für Ausgesteuerte sei laut Sozialamt viel zu teuer und «bringe nichts», deshalb werde durch das Sozialamt nach Lösungen im direkten Umfeld gesucht, respektive ob Primajob Hand bieten könne zur Vermittlung von Arbeitseinsätzen.

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