Alemannisch sprechen in Alemannien

BERLINGEN. Deutschland wird in vielen Sprachen nach dem historischen «Alemannien» benannt. Doch weite Teile der Schweiz sprechen alemannische Mundart.

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BERLINGEN. Deutschland wird in vielen Sprachen nach dem historischen «Alemannien» benannt. Doch weite Teile der Schweiz sprechen alemannische Mundart. Ist die Schweiz gar ein Teil Alemanniens? Welche Bedeutung hat die alemannische Mundart in der modernen Schweiz? Wie sahen die Träume nach einem wiedererstehenden Alemannien nach 1945 aus?

Mit der letzten Frage beschäftigt sich der nächste Vortrag an der Akademie Berlingen. Am Mittwoch, 3. Februar, geht es ab 14.20 Uhr im Bildungszentrum Kronenhof in Berlingen um «Grenz(t)räume in Alemannien nach 1945». Nach zwei verheerenden Kriegen in Europa verstärkte sich eine Bewegung, die einen schwäbisch-alemannischer Siedlungsraum schaffen wollte. Sie definierte sich über die alemannische Mundart, knüpfte an die gemeinsame Geschichte an und war vor allem katholisch und antipreussisch. Mehr über die Träume von einem Alemannien nach 1945 schildert Jürgen Klöckner. Er ist ausserordentlicher Professor an der Uni Konstanz und Leiter des Stadtarchivs von Konstanz. Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit dem Referenten. Dieser Nachmittag bildet den Abschluss des Zyklus «Alemannien/Alemannisch – Raum und Sprache». (red.)

Anmeldung: Tel. 052 723 37 05 oder info@akademie-berlingen.ch oder direkt an der Tageskasse

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