Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Agro-Park-Leiter: Kein Konflikt der Interessen

FRAUENFELD. Der Projektleiter des Agro-Food-Innovation-Park (Afip) Thurgau, Mejert J. Grootes, betreibt nebenher zwei eigene Firmen.

FRAUENFELD. Der Projektleiter des Agro-Food-Innovation-Park (Afip) Thurgau, Mejert J. Grootes, betreibt nebenher zwei eigene Firmen. Ein Interessenkonflikt ist keiner ersichtlich, erklärt der Thurgauer Regierungsrat in der Beantwortung einer Einfachen Anfrage von BDP-Kantonsrat Andreas Guhl (Oppikon). Hingegen profitiere das Afip-Projekt vom grossen Erfahrungsschatz, den umfangreichen Branchenkenntnissen und vom weltweiten Beziehungsnetz des Projektleiters.

Fehlende Internationalität

Das Afip stehe nicht in Konkurrenz zu den vom Bund bewilligten Innovationsparks, da diese nicht explizit auf die Land- und Ernährungswirtschaft fokussiert seien, erklärt der Regierungsrat weiter. Aufgrund der bisherigen Gespräche mit der Armasuisse könne davon ausgegangen werden, dass die Armee die Areale, insbesondere zwischen der Bahnlinie und der Autobahn, im Lauf der nächsten Jahre nicht mehr benötigen wird. Die Konditionen der Nutzung werden laut Regierungsrat noch ausgehandelt werden müssen. Ein Hauptgrund, weshalb der Afip nicht vom Bund unterstützt wird, sei die fehlende Internationalität gewesen. Als Reaktion habe der Projektleiter unter anderem «The mixing bowl» kontaktiert. Dabei handle es sich um ein Netzwerk zur Adoption von IT-Innovation in der Lebensmittelbranche.

Der Finanzierungsanteil der Stadt Frauenfeld wird von einigen Stadtparlamentariern kritisch hinterfragt. Wie weit sich im Grossen Rat kritische Stimmen erheben, wird sich zeigen. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Finanzierungsanteil von 2,55 Millionen Franken zulasten des Arbeitsmarktfonds für die Jahre 2016 bis 2018. Für die Projektphase bis Ende 2015 haben der Regierungsrat und der Frauenfelder Stadtrat zusammen 275 000 Franken bewilligt. (wu)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.