Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Achtung, hochexplosiv

Murgspritzer
Mathias Frei

Noch ist die Lage unter Kontrolle, lieber Stadtrat. Jetzt einfach keine Fehler machen. Der unerwartete Gewinn in der Rechnung war ein guter erster Schachzug. Doch das reicht nicht. Es liegen noch einige politische Tretminen auf dem schmalen Trampelpfad des Lebens. Es riecht förmlich nach einem Volksaufstand. Jederzeit könnte ein Tropfen das Fass zum Überlaufen bringen. Und dann gnade uns Gott.

Man denke nur an all die unterdrückten Minderheiten in Frauenfeld: die Wutbürger, denen niemand mehr zuhört, die enttäuschte Jugend nach der Absage des «Out in the Green Garden», die entwurzelten Hündeler von der Grossen Allmend, die «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands», die es mit dem Demonstrieren nicht hinkriegen. Und das sind nur die inneren Gefährder. Da sind ja auch noch die Winterthurer, die definitiv keinen Frieden mehr schliessen mit der Wärme Frauenfeld AG. Wenn der Winti-Mob erst auffährt, dann räblets, imfall.

Deshalb, lieber Stadtrat, räumt bitte diesen riesigen Haufen Pflastersteine zwischen Rathaus und Schloss weg. Aber rassig. Spätestens bis zum Bechtelistag. Sonst passiert noch was Schlimmes. Und dann gibt’s garantiert Tränen.

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.