Abwärme zum Heizen und Kühlen

RAPPERSWIL. 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs wird in der Schweiz zum Heizen und Kühlen verwendet. Den dafür benötigten Energiebedarf decken heute überwiegend fossile Energieträger. Die Abwärme geht ungenutzt verloren.

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RAPPERSWIL. 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs wird in der Schweiz zum Heizen und Kühlen verwendet. Den dafür benötigten Energiebedarf decken heute überwiegend fossile Energieträger. Die Abwärme geht ungenutzt verloren. Diese machen sich Forscher von IBM Research in Rüschlikon und der Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR) nun zunutze: Sie entwickeln eine Wärmepumpe, die mit Abwärme statt mit Strom betrieben wird und zur Klimatisierung von Gebäuden genutzt werden kann.

Dafür arbeiten die IBM und die HSR mit der Empa, der ETH Zürich und weiteren Forschungs- sowie Industriepartnern zusammen. Der Nationalfonds unterstützt das Projekt im Rahmen seiner Initiative zur Umsetzung der «Energiestrategie 2050» des Bundes. Ziel ist, Ende 2017 einen Prototypen präsentieren zu können. Die Technologie könnte nicht nur das Stromnetz entlasten, sondern die Abwärme von Fabriken, Kraftwerken und Rechenzentren nutzbar machen. (rau)