Abraham Thompson hätte bald nach Hause fahren können

Am Tag des missglückten Attentats auf Hitler, am 20. Juli 1944, bombardiert eine in Mailand stationierte amerikanische Fliegerstaffel die Dornier-Werke in Friedrichshafen. An Bord einer B-24-Librator fiebert der 32jährige Navigationsoffizier Abraham Thompson seinem Einsatz entgegen.

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Am Tag des missglückten Attentats auf Hitler, am 20. Juli 1944, bombardiert eine in Mailand stationierte amerikanische Fliegerstaffel die Dornier-Werke in Friedrichshafen. An Bord einer B-24-Librator fiebert der 32jährige Navigationsoffizier Abraham Thompson seinem Einsatz entgegen. «Das Bombardement von Friedrichshafen hätte sein letzter Einsatz werden sollen», weiss Ernst Schönholzer, der Thompson viele Jahre später in New Orleans/USA traf. Ausgerechnet beim letzten Flug stürzte Thompson bei Eggethof ab, überlebte aber. Er floh zu Fuss über die Berge nach Genf, mit der Bahn durch Frankreich und per Schiff nach Hause. (es.)

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