Abgelaufene Frist ermöglicht nun Klagen

Drucken
Teilen

Ende März ist die 30-jährige Umsetzungsfrist der bundesweiten Lärmschutzverordnung von 1987 verstrichen, welche von Gemeinden und Kantonen die Sanierung von Strassen mit übermässigem Lärm verlangt und auf dem Umweltschutzgesetz basiert. Die abgelaufene Frist ermöglicht Anwohnern von Strassen, an welchen die Lärmbelastung über dem sogenannten Immissionsgrenzwert liegt, gegen die Gemeinden und den Kanton zu klagen. Laut «NZZ am Sonntag» gruppiert sich dazu die Vereinigung Lärmliga Schweiz, welche die Klagen schweizweit bündeln will. (sko)