Abacus streitet mit Gemeinden

ST. GALLEN. Der Streit zwischen dem Software-Unternehmen Abacus und den St. Galler Gemeinden schwelt schon länger. Abacus-CEO Claudio Hintermann wirft ihnen Geheimniskrämerei vor; sie würden bei der Beschaffung von IT-Dienstleistungen die Ausschreibungen umgehen.

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ST. GALLEN. Der Streit zwischen dem Software-Unternehmen Abacus und den St. Galler Gemeinden schwelt schon länger. Abacus-CEO Claudio Hintermann wirft ihnen Geheimniskrämerei vor; sie würden bei der Beschaffung von IT-Dienstleistungen die Ausschreibungen umgehen.

Nun hat das Unternehmen rechtliche Schritte eingeleitet: Es hat beim St. Galler Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben – gegen St. Gallen, Rapperswil-Jona, Wil und Wittenbach. Es wirft ihnen vor, das öffentliche Beschaffungsrecht zu verletzen, wie die Ostschweiz am Sonntag aus gutunterrichteten Kreisen berichtete. Das Unternehmen will heute über seine aktuellen Schritte informieren.

Abacus werde als Lieferant für Gemeindesoftware systematisch ausgeschlossen. Nun sei das Unternehmen nicht mehr gewillt hinzunehmen, dass die öffentliche Hand Software ohne Ausschreibungen einsetze. Es ist zudem überzeugt, dass die Leistungen überteuert sind. (red.)

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