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«Ab und zu übernehme ich eine Rolle»

Barbara Benz arbeitet als Fachlehrerin an der Sekundarschule in Eschlikon und ist bei der «Operette Sirnach» Regieassistentin. Was tun Sie als Regieassistentin?
Barbara Benz Regieassistentin Operette Sirnach (Bild: pd)

Barbara Benz Regieassistentin Operette Sirnach (Bild: pd)

Barbara Benz arbeitet als Fachlehrerin an der Sekundarschule in Eschlikon und ist bei der «Operette Sirnach» Regieassistentin.

Was tun Sie als Regieassistentin?

Ich helfe mit, dass die Probearbeit optimal funktioniert. Dazu gehören die Vor- und Nachbereitung der Probelokalität, das Festhalten aller Textanpassungen und choreographischen Ergebnisse der Proben oder ab und zu auch eine Rolle zu übernehmen, wenn jemand fehlt. Requisiten und Kostüme einsatzbereit zu halten und alle Mitwirkenden zu betreuen gehört ebenfalls zu dieser vielseitigen und ehrenamtlichen Arbeit. Ich übernehme die Hälfte der Regieproben als Stellvertretung der Produktionsleiterin, da bin ich «Mädchen für alles». Während der Aufführungszeit bin ich im Hintergrund mitverantwortlich, dass die Aufführungen erfolgreich verlaufen.

Gab es bisher irgendwelche Probleme?

Die Produktion verlief beinahe reibungsfrei. Kleinere Herausforderungen gibt es immer. Diese bereichern aber die Arbeit.

Sie kommen aus Sirnach. Gingen Sie schon früher als Zuschauerin zur Sirnacher Operette?

Ja. Die Operette Sirnach war für mich als Kind schon ein Begriff, da meine Eltern sie besuchten. Später war ich selbst Zuschauerin, vor allem um meine mitwirkende Freundin zu sehen.

Sie sind Lehrerin, Mutter von zwei Kindern und Hausfrau. Findet man da noch Zeit für die Operette Sirnach?

Seit ich Mutter bin, arbeite ich Teilzeit als Fachlehrerin. Mein Arbeitgeber nimmt Rücksicht auf meine Tätigkeit für die Operette Sirnach, und ich kann mein Pensum als Lehrerin jeweils für diese Zeit reduzieren. Ausserdem werde ich von meinem Mann und den Kindern unterstützt.

Wie gross ist Ihr Zeitaufwand?

Im November und Dezember des letzten Jahres zweieinhalb Tage pro Woche. Dazu kamen mehrere Tage zwischen Weihnachten und Neujahr und während der Aufführungszeit die Hälfte der Vorstellungen. Total über 200 Stunden Zeitaufwand.

Was ist speziell an der Operette Sirnach?

Für mich ist es das Eintauchen in eine andere Arbeitswelt und die Möglichkeit, die Entstehung einer solchen Produktion mitzuerleben. Allgemein gefällt mir die Stimmung unter den Mitwirkenden und der grosse, ehrenamtliche Einsatz vieler Einzelpersonen. (AaE)

Nächste Vorstellung: heute Samstag, 19 Uhr, Gemeindezentrum Dreitannen, Sirnach

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