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AARGAUER KUNSTHAUS: «Das hätte ich mir nie erträumt»

Der Frauenfelder Florist Daniel Kleger wurde von «Flowers-to-Art» ausgewählt, das Gemälde «Häuserblock von Paris» des Schweizer Künstlers Cuno Amiet mit Blumen zu interpretieren.
Ines Biedenkapp
Das Gemälde «Häuserblock von Paris» aus dem Jahr 1936 vom Schweizer Künstler Cuno Amiet (1868-1961) (Bild: .)

Das Gemälde «Häuserblock von Paris» aus dem Jahr 1936 vom Schweizer Künstler Cuno Amiet (1868-1961) (Bild: .)

Daniel Kleger, wer hat Sie als Blumenbinder eingeladen, an der Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus teilzunehmen?

Das Besondere an der Ausstellung ist, dass man sich nicht anmelden kann. Die Anfrage kam durch den Verein «Flowers-to-Art». Es ist eine grosse Ehre, dabei zu sein.

Wie haben Sie reagiert, als Sie den Anruf erhalten haben?

Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich musste nur mit dem Geschäft kurz abklären, ob ich die nötige Zeit dafür frei machen kann.

Wie haben Sie sich auf die Ausstellung vorbereitet?

Ende Januar gab es einen gemeinsamen Termin, an dem uns die Kunsthistoriker die Bilder vorgestellt haben. Jeder konnte dann seine ersten drei Wünsche abgeben. Da dieses Jahr allerdings sehr viele das gleiche Bild interpretieren wollten, wurden zum Schluss einige Bilder zugewiesen. So kam ich zu dem Bild «Häuserblock von Paris» von Cuno Amiet. Danach hatte man fünf Wochen Zeit, sich mit dem Künstler und dem Bild auseinanderzusetzen. Drei Wochen vorher sollte die Idee stehen, damit man dem Museum Bescheid geben konnte, ob man Extra-Materialien, wie etwa einen Sockel, braucht.

Was war für Sie die grösste Herausforderung?

Ich denke schon die anfängliche Enttäuschung nicht das Wunschbild bekommen zu haben. Und das Bild von Amiet hat es mir nicht leicht gemacht. Im ersten Moment erkennt man keine Vielfalt, aber von Nahem erkennt man die enorme Farbenvielfalt und die feinen Pinselstriche. Ausserdem ist seine Bildaufteilung sehr ungewöhnlich. Er zeigt zur Hälfte Himmel und zum anderen die städtische Landschaft. Das hat mir die Idee gegeben meine florale Interpretation zur Hälfte dem Himmel und der Erde zu widmen.

Welche Blumen haben Sie für Ihre Interpretation verwendet?

Blüten von Rosen, Ranunkeln oder auch Exoten wie der Bananenblüte habe ich eingearbeitet. Insgesamt habe ich über 70 verschiedene Blüten, Blätter und Zweige für meine Interpretation verwendet. Mit den verschieden Farben und Blüten wollte ich meine Freude widerspiegeln.

Ines Biedenkapp

ines.biedenkapp@thurgauerzeitung.ch

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