Aadorfer Demenzstation wieder im Normalbetrieb

AADORF. Lucien Kessler, Betriebsleiter des Alterszentrums Aaheim in Aadorf, atmet auf: «Es herrscht wieder Normalbetrieb – überall.

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Lucien Kessler Betriebsleiter Alterszentrum Aaheim. (Bild: Olaf Kühne)

Lucien Kessler Betriebsleiter Alterszentrum Aaheim. (Bild: Olaf Kühne)

Lucien Kessler, Betriebsleiter des Alterszentrums Aaheim in Aadorf, atmet auf: «Es herrscht wieder Normalbetrieb – überall.» Nachdem Kessler wegen des Norovirus vergangenen Donnerstag für das Altersheim Entwarnung geben konnte, kann er nun auch vermelden, dass in der angrenzenden Demenzstation Adesta alle erkrankten Bewohner wieder gesund sind.

Das hochansteckende Virus – es verursacht Durchfall und Erbrechen und kann tödlich sein für betagte Menschen – war Mitte Januar in der Pflegeabteilung des «Aaheim» ausgebrochen. Es befiel nicht nur 34 weitere Bewohner des Altersheims und des Hauses «Adesta» nebenan, sondern auch 20 Pflegerinnen und Pfleger. «Wir vermuten, dass das Virus von aussen kam», sagt der Leiter, «Bestätigung haben wir aber noch nicht.»

Kessler sagte sofort sämtliche Anlässe von der Aktivierung, den Gottesdiensten bis hin zum Jassen ab. Besucher empfing das Alterszentrum keine mehr, die Cafeteria blieb geschlossen, Aufnahmen wurden nicht gemacht. Auf diesem Weg wollte man eine Ausbreitung verhindern.

«Derzeit rechnen wir die Kosten zusammen, die das Norovirus verursacht hat», sagt Kessler, «die Personalausfälle, die Überstunden, die Desinfektionsmittel und Einbussen in der Cafeteria.» Die Pfleger hätten sich indes wieder erholt. «Bei dem einen oder anderen grassiert die Grippe», sagt Kessler und betont: «Die übliche – es ist kalt.» (tva)

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