AADORF: Zwei Langjährige treten ab

Der Gemeinderat verliert seine beiden Vertreterinnen im Kantonsparlament: Sabina Peter Köstli und Cornelia Hasler-Roost verzichten auf eine Kandidatur für die kommunalen Gesamterneuerungswahlen im kommenden Februar.

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Am 10. Februar 2019 wählen die stimmberechtigten Aadorferinnen und Aadorfer ihre Gemeindebehörde neu. Wie Gemeindepräsident Matthias Küng gestern mitteilte, treten die beiden einzigen Frauen in der siebenköpfigen Behörde zu diesen Gesamterneuerungswahlen nicht mehr an: Sabina Peter Köstli (CVP) und Cornelia Hasler-Roost (FDP).

Zudem verliert das Gremium damit seinen beiden Vertreterinnen im Thurgauer Grossen Rat; sie wurden 2016 ins Kantonsparlament gewählt.

Auf der kommunalen Ebene wirken die zwei Frauen indes bedeutend länger. Sabina Peter Keller gehört dem Aadorfer Gemeinderat seit 2004 an, Cornelia Hasler-Roost seit 2010. Letztere verantwortet das Ressort «Kultur, Freizeit und Sport». So ist sie denn auch Projektleiterin des mehrjährigen Umbaus des Aadorfer Freibades. Ebenso wirkte sie beim Neubau des Garderobengebäudes des SC Aadorf sowie beim Umbau des Hallenbades mit.

Sabina Peter Köstli wiederum leitet das Ressort «Gesundheit und Gesellschaft». So entstanden unter ihrer Ägide unter anderem das kommunale Alterskonzept und eine familienergänzende Tagesbetreuung. Zudem war sie Projektleiterin des Skateparks.

Ebenfalls gestern gaben die verbleibenden Behördenmitglieder bekannt, dass sie für eine weitere Legislatur kandidieren werden – namentlich die Gemeinderäte Andreas Meister (CVP), Stefan Mühlemann (SVP), Patrik Stacher (SVP) und Urs Thalmann (FDP) sowie Gemeindepräsident Matthias Küng (CVP).

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch