AADORF: Starke Kickerinnen und staunende Burschen

Die Fussballerinnen der dritten Sekundarstufe zeigen am Credit-Suisse-Cup vollen Einsatz. Den ersten Platz holen die Balterswilerinnen und qualifizieren sich damit für den Finaltag in Basel.

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Die vier besten Fussballteams am Credit- Suisse-Cup in Aadorf: Bischofszell, Dozwil, Wilen und Balterswil. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die vier besten Fussballteams am Credit- Suisse-Cup in Aadorf: Bischofszell, Dozwil, Wilen und Balterswil. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Während die jüngeren Mädchen in Erlen und Bischofszell in der Schulfussballmeisterschaft um den Einzug in das Finalturnier kämpften, war Aadorf Austragungsort für die Mädchen der 3. Sekundarklasse.

Dort kämpften die 16 Teams aus Aadorf, Amriswil, Arbon, Balterswil, Bischofszell, Diessen­hofen, Dozwil, Erlen, Eschlikon, Fischingen, Märstetten, Romanshorn und Wilen um begehrte Punkte. Allesamt betont fair, aber mit viel positiver Energie und beherztem Einsatz. Bleibt noch anzufügen, dass die Ballbeherrschung sehenswerte Fortschritte offenbart und deshalb die Entwicklung im Mädchenfussball erfreulich nach oben verläuft.

Tadellose Organisation und hauchdünner Sieg

Dies mussten auch Altersgenossen neidlos eingestehen. «Planloses Gekicke ist kaum mehr zu sehen», meinte einer der zahlreichen Jungs, die am Spielfeldrand ihre Klassenkameradinnen kritisch beäugten.

Sekundarlehrer Roland Zeller war für das regionale Ausscheidungsturnier in Aadorf zuständig. Wie nicht anders zu erwarten war, erledigte er die organisatorische Aufgabe mit Bravour. Er durfte dabei auf die Unterstützung des Sportclubs zählen, der Personal und Infrastruktur zur Verfügung stellte. Obwohl die Aadorferinnen mit den Lehrern Andi Weber und Edi Andreoli gleich mit zwei Teams antraten – die Mädchen müssen aus einer Klasse, zwei Parallelklassen oder einer Turnklasse bestehen – konnte leider keines in die Endausmarchung einziehen.

Dort setzten sich nach Punktgleichheit und lediglich einem mehr geschossenen Tor die Balterswilerinnen hauchdünn durch und verwiesen damit Dozwil auf den zweiten Platz. Bischofszell und Wilen folgten auf Rang 3 und 4. Natürlich freuten sich die Hinterthurgauerinnen überschwänglich über den sensationellen Erfolg. Neben dem Siegerpokal winkt ihnen die Beteiligung am Schweizerischen Finaltag vom 14. Juni in Basel. Dass dort die Gegenwehr grösser sein wird, ist ihnen bewusst, bestärkt sie aber, während der kommenden Wochen eifrig weiterzutrainieren.

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch