AADORF: Sieg der Bisherigen

Die Stimmbürger sprechen der amtierenden Schulbehörde ihr Vertrauen aus. Die beiden Herausforderer in den gestrigen Gesamterneuerungswahlen bleiben chancenlos.

Olaf Kühne
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Sie freuen sich über ihre Wiederwahl: Astrid Keller, Martin Köstli, Sandra Gansner Lienau, Andreas Spring und Nino Heider. (Bild: Olaf Kühne)

Sie freuen sich über ihre Wiederwahl: Astrid Keller, Martin Köstli, Sandra Gansner Lienau, Andreas Spring und Nino Heider. (Bild: Olaf Kühne)

Die Wahl des Aadorfer Schul­präsidenten war eine klare Sache. Zwar meldete sich mit Rolf Padrutt fristgerecht ein Herausforderer für den Bisherigen Martin Köstli. Ganz ernst zu meinen schien der Häuslener seine Kandidatur indes nicht. Weder betrieb er etwas, das man als Wahlkampf bezeichnen könnte, noch liess er sich am gestrigen Wahlapéro blicken. Auf mickrige 276 Stimmen belief sich folglich die Quittung der Aadorfer Stimmbürger. Martin Köstli wurde mit 1509 Stimmen klar wiedergewählt. Offener war hingegen das Rennen um die vier Behördensitze. Gegen die vier Bisherigen trat SVP-Vertreterin Ria Stacher an. Die Guntershauserin bekundete ihr Interesse am Amt mit Inseraten in der Lokalpresse auch klar. Die Wählerinnen und Wähler setzten indes auf Kontinuität, Stacher landete gestern abgeschlagen auf dem letzten Platz der fünf Behördenkandidaten. Schulpräsident Köstli nannte das klare Resultat einen Vertrauensbeweis und sagte: «Ich freue mich, dass wir in der selben Zusammensetzung weiter arbeiten können.» Stacher machte aus der Enttäuschung über ihr schlechtes Abschneiden keinen Hehl: «Ich spürte viel politischen Gegenwind wegen meiner Parteizugehörigkeit», sagte sie.

Olaf Kühne

olaf.kuehne@thurgauerzeitung.ch