AADORF: Mit der Gunst des Reglements

Die zweite Mannschaft des Fussballclubs hat den ersten Tabellenplatz verpasst. Für den Aufstieg von der fünften in die vierte Liga reicht es nun aber doch.

Drucken
Teilen
Das Trainerduo Rainer Ledergerber und Fabio Staffieri. (Bild: kli)

Das Trainerduo Rainer Ledergerber und Fabio Staffieri. (Bild: kli)

Im Ostschweizer Verbandsgebiet sind die zehn Gruppenersten aus der fünften Liga aufstiegsberechtigt. Dazu kamen noch die sechs besten Gruppenzweiten. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass die zweite Mannschaft des SC Aadorf ihre Aufstiegshoffnungen nicht begraben musste und als Tabellenzweiter die neue Saison eine Stufe höher bestreiten kann.

Die Gunst des Reglements ist nicht unverdient, hat das «Zwei» doch eine gute Rückrunde hingelegt und sich mit einer bemerkenswerten Leistungssteigerung für höhere Aufgaben empfohlen. Für das gesamte Team bedeutet die Promotion einen bereits spürbaren Motivationsschub. Dieser äusserte sich bereits in einem ersten Freundschaftsspiel, das die Mannschaft gegen eine Trainerauswahl des «Axpo Fussballcamps» ausgetragen hatte. Auch wenn das Spiel mit 2:4 verloren ging, so zeigten die Aadorfer eine geschlossene Mannschaftsleistung. «Wir möchten mit einem 30-Mann-Kader auf die neue Saison bestens gerüstet sein», sagt Trainer Fabio Staffieri, der unterstützt wird von Co-Trainer Rainer Ledergerber. «Neuzuzüge sind noch offen. Möglicherweise stossen zwei ­Verstärkungen mit Leistungsausweis aus der 4. Liga dazu.» Verschmerzt werden müssten hingegen die Abgänge von Thomas Geser und Emanuel Goncalves, sagt Staffieri weiter.

Quantitativ sei man gut aufgestellt, ob jedoch die Qualität ausreichend ist, werde sich herausstellen. Gegen Eschlikon, Münchwilen, Dussnang, Wängi, Tobel/Affeltrangen und Frauenfeld kommt es bestimmt zu spannenden Lokalderbys. Ein Wörtchen mitreden in der Gruppe wollen indes auch Tägerwilen, Steckborn, Weinfelden/Bürglen und Münsterlingen. (kli)