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AADORF: Mehrere junge Feilscher schwänzten

Für die 14. Auflage des Kinderflohmarktes war auf dem Schulhausplatz alles vorbereitet. Dass die Hälfte der Angemeldeten unentschuldigt wegblieb, stösst bei den Veranstaltern auf Verwunderung.
Die vier Ausstellerinnen störten sich nicht an den fehlenden Mitbewerbern am Kinderflohmarkt in Aadorf. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die vier Ausstellerinnen störten sich nicht an den fehlenden Mitbewerbern am Kinderflohmarkt in Aadorf. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Zwölf nummerierte Tische und zugehörige Bänke standen am Samstagmittag auf dem Schulhausplatz im Dorfzentrum bereit für die jungen Aussteller. Zwar an der Schulstrasse etwas abgelegen, doch das sollte nicht der ausschlaggebende Faktor für einen leichten Frust gewesen sein.

Sechs der zwölf Tische blieben nämlich bis zum Schluss des Flohmarktes verwaist. Dies, obschon sich die Familien im Vorfeld schriftlich angemeldet hatten, sich aber im Verhinderungsfalle nicht die Mühe um eine Abmeldung machten. Auch wenn sich die Organisatoren des Elternforums Aadorf (EFA) darüber wunderten, so nahmen sie das Verhalten mit Fassung. «Wie man sieht, lohnt sich zwar der Aufwand angesichts der Beteiligung kaum, doch machen wir dies für die Kinder. Der Profit ist uns als Non-Profit-Organisation nicht wichtig», sagte Vesna Calori, Präsidentin der EFA.

Und die Kinder waren mit Herzblut bei der Sache, warteten geduldig auf Kauflustige, mit denen sie einen Handel eingehen oder etwas eintauschen konnten. Vor allem Gesellschaftsspiele, Spielzeuge, Bücher sowie Kuschel- und Plastiktiere gehörten zu den Objekten der Begierde. «Wir haben bereits 30 Franken in der Kasse. Macht abzüglich der Tischmiete von drei Franken ­immerhin einen Gewinn von 27 Franken», rechnete ein neunjähriges Mädchen aus. Vielleicht profitierten sie ja gar von der Abwesenheit der Mitbewerber. Karin und Freddy Wyss reichten Kuchen, Hot-Dogs, Getränke und Kaffee über den Verkaufstisch. «Es gibt wieder ein paar Fränkli in die Kasse, ein kleiner Stock für das angekündigte Sommerfest des Elternforums vom Bettagsamstag, dem 16. September», sagte Projektleiter Freddy Wyss.

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

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