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AADORF: Kochen statt Turnen

Die vormalige Doppelturnhalle Löhracker ist umgebaut. Am morgigen Tag der offenen Tür zeigt die Schule, was aus fünf Millionen Franken und nach 15 Monaten Bauzeit entstanden ist.
Liegenschaftsverwalterin Cornelia Brändli und Architekt Daniel Gubler vor dem Eingang der umgebauten einstigen Doppelturnhalle. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Liegenschaftsverwalterin Cornelia Brändli und Architekt Daniel Gubler vor dem Eingang der umgebauten einstigen Doppelturnhalle. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Ehemalige Nutzer der alten ­Löhracker-Hallen mögen beim Anblick des umgenutzten Bauwerkes ins Staunen geraten, was aus den beiden übereinanderliegenden Turnhallen geworden ist. In Erinnerung sind ihnen nur noch schweisstreibende Turnstun-den. Doch die sind nun Vergangenheit.

Das Gebäude mit den vormals zwei Stockwerken verfügt nun über deren vier, verteilt auf eine Nutzfläche von rund 800 Quadratmetern. Dort befinden sich zwei Schulküchen, drei Musikzimmer für den Einzel- und Kleingruppenunterricht, ein Vereinszimmer für Samariter, Italienerschule und weitere Vereine, ein Reserveschulzimmer sowie ein Raum für den Mittagsaufenthalt – regelmässig benutzt von 30 bis 40 Sekundarschülern.

Verbunden mit der neuen Dreifachhalle

Wo einst die Garderoben waren, steht der Oberstufe eine gedeckte Pausenhalle zur Verfügung. Dies hat es möglich gemacht, dass die Pausenzeiten von Sekundarschule und Primarschule wieder gleichgeschaltet werden konnten. Von der einladenden Pausenhalle sorgt eine breite Treppe für eine ungehinderte Verbindung zum ehemaligen Parkplatz und zur neuen Dreifachhalle.

Am 14. Juni 2015 genehmigten die Aadorfer Stimmbürger einen Kredit von fünf Millionen Franken für die Umnutzung der Doppelturnhalle. Diese wurden aufgrund der neuen Dreifachturnhalle nicht mehr benötigt. Für das Grossprojekt wurde das Architekturbüro büchelgubler architekten aus Wängi beauftragt. «Bei einem Neubau kann man von unten nach oben alles planen», sagt Architekt Daniel Gubler. «Bei einem Umbau hingegen ist man nie ganz gefeit vor Überraschungen und wird jählings vor schnelle Entscheidungen gestellt. Doch dank der guten Zusammenarbeit mit der flexiblen und kompetenten Baukommission konnte der Bau innerhalb 15 Monaten realisiert werden.» Und das Resultat lässt sich sehen: Die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten sind farblich in weichen, warmen Erdtönen gehalten. Die verwendeten Materialien sind praktisch und pflegeleicht, wie überhaupt das gesamte Gebäude, dessen Funktion und Ästhetik im Einklang zu stehen scheinen.

Schulbetrieb läuft bereits

Zu Beginn des laufenden Schuljahres ist der Betrieb aufgenommen worden und hat die Feuertaufe bestens bestanden. Die Zeit der Provisorien gehört seither der Vergangenheit an, was allen zustatten kommt.

Im Gang sind nur noch vereinzelte Abschlussarbeiten zu tätigen. Dazu gehören die Sanierung des Teerbelages bei der Zufahrt und beim ehemaligen Parkplatz bei der Schwimmhalle, das Versetzen der Kugelstossanlage und die Umgebungsarbeiten beim zurückgebauten Pavillon.

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

Hinweis

Tag der offenen Tür: Sonntag, 19. November, 13 bis 16 Uhr, Schulanlage Löhracker

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