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AADORF: Geschätzte Integrationshilfe

Der internationale «Treff Neuland» für Zugewanderte und Einheimische im Foyer des evangelischen Kirchgemeindezentrums findet auch im zweiten Jahr seit seiner Gründung einen regen Anklang.
Diakon Mathias Dietz begrüsst die Treff-Besucher im Kirchgemeindezentrum. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Diakon Mathias Dietz begrüsst die Treff-Besucher im Kirchgemeindezentrum. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Zu vorgerückter Nachmittagsstunde füllt sich der Begegnungsort im Foyer des Kirchgemeindezentrums mit Besuchern. An fasnächtlich dekorierten Tischen haben sich schliesslich rund zehn Flüchtlinge, die Betreuer Mathias Dietz und Nicole Frey sowie einige einheimische Gäste eingefunden. Bei Kaffee, Tee und Gebäck wird eifrig diskutiert; wohlgemerkt in Standarddeutsch. Während Erwachsene Karten spielen, vergnügen sich Kleinere im Untergeschoss am Töggelikasten.

Nach geraumer Zeit ruft Diakon Mathias Dietz die rund 20 Erwachsenen und Kinder zusammen, um diesen den Brauch der Fasnacht näher zu bringen. Das Eis ist gebrochen. Und schon erzählen die Zuhörer und Zuhörerinnen von ihren typischen Gebräuchen aus fernen Ländern. Der mündlich gepflegte Kulturaustausch ist bestens in Gang gekommen, womit ein Ziel des Nachmittags erreicht ist.

Der «Treff Neuland» findet vierzehntäglich statt, der nächste am Mittwoch, 7. Februar. Initianten und gleichzeitige Trägerschaft sind die evangelische Kirchgemeinde Aadorf und die Chrischona Aadorf. Die Gesamtleitung haben Pfarrerin Caren Algner und Pastor Karsten Guhl übernommen. Operativ zeichnet sich Kirchenvorsteherin Petra Herzog-Stahel verantwortlich, derweil die Betreuenden Mathias Dietz und Nicole Frey strategisch tätig sind. Dazu kommen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die zum Erfolg der Integrationshilfe einen wertvollen Beitrag leisten.

Das evangelische Kirchgemeindezentrum ist jedoch nicht der alleinige Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Einen Beitrag zur Integration leistet auch die katholische Kirchgemeinde Aadorf-Tänikon mit ihrem Mittagstisch. Im Aadorfer Pfarreizentrum treffen sich monatlich Pfarreiangehörige und Auswärtige zum gemeinsamen Mittagessen. Asylsuchende Frauen stehen dabei im Einsatz: Sie helfen beim Kochen und Schöpfen, kümmern sich um den Abwasch und räumen auf. Der nächste Mittagstisch findet am 23. Februar um 12.15 Uhr statt.

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

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