AADORF: Es braucht nur etwas Mut

Bis zur siebten Auflage der Ausstellung «Kreativität ohne Altersgrenze» dauert es noch fast ein Jahr. Das OK sucht bereits jetzt Interessierte.

Kurt Lichtensteiger
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Das neu zusammengesetzte Organisationskomitee mit Bruno Gerig, Hildegard Falk, Leo Wirz, Maya Tarnutzer und Willi Bickel. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Das neu zusammengesetzte Organisationskomitee mit Bruno Gerig, Hildegard Falk, Leo Wirz, Maya Tarnutzer und Willi Bickel. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bei den Besuchern hat die in einem Turnus von drei Jahren durchgeführte Ausstellung «Kreativität ohne Altersgrenze» zweifellos ein erfreuliches Echo ausgelöst. Und sie hat den über zwanzig Ausstellerinnen und Ausstellern ab ungefähr 55 Altersjahren jeweils eine willkommene Plattform geboten, ihr Schaffen unter Gleichgesinnten einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Was auch immer, ob es Hobbies in den Bereichen Holzbearbeitung, Malen, Korben, Klöppeln, Textilarbeiten und anderes waren, die ältere Generation freute sich über die Wertschätzung und Anerkennung seitens des Publikums.

Schnitzen hat therapeutische Wirkung

Dieses hat bei einem Ausstellungsbesuch nicht selten den Anstoss zu eigener kreativer Tätigkeit gefunden, was sich mit Blick auf das Pensionierungsalter positiv auswirkte. Und wenn nicht, so dürfte allein der Austausch mit den Ausstellenden wertvolle Impulse auslösen.

So wie etwa bei einer 30jährigen Frau, die unter Stresssymptomen litt und mit Holzschnitzer Willi Bickel ins Gespräch kam: «Sie liess sich vom Schnitzen derart fesseln, dass sie in meinem Hobbyraum das Handwerk von der Pike auf erlernte und schliesslich zwei Hocker mit sehenswerten Motiven schuf», berichtet OK-Mitglied Bickel. «Mit dem erfreulichen Resultat, dass die junge Frau auch seelisch gesundete.»

«Wer sein Schaffen oder sein Hobby einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen möchte, muss sein Licht nicht weiterhin unter den Scheffel stellen», sind sich die OK-Mitglieder einig. Gefragt sei lediglich etwas Mut. Interessierte Aadorfer und Bewohner aus der Region sind deshalb aufgerufen, sich für eine im Februar stattfindende Zusammenkunft zu melden. Die definitive Anmeldung erfolgt dann erst im Laufe des Sommers 2017.

Zur Präzisierung sei noch erwähnt, dass es sich bei der Ausstellung nicht um eine Verkaufsmesse handelt, auch wenn da und dort ein Kauf zustande kommen kann. Anmeldungen für die Zusammenkunft im Februar nimmt OK-Mitglied Maya Tarnutzer bis Ende Dezember entgegen unter 052 365 24 93 oder per Mail: maya.tarnutzer@gmx.ch.