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AADORF: Erneuerbar statt atomar

An der Generalversammlung der IG Passivhaus Schweiz gab die neue Erfindung von Professor Urs Weidmann zu reden.

Ein neuartige, CO2-neutrale Energieversorgung könnte in Zukunft die Atomkraft ablösen. Das ist die Vision von Urs Weidmann. Der CEO der Chamer Firma Silent Power AG präsentierte an der Generalversammlung der IG Passivhaus Schweiz in der Halle der Fuchs Aadorf sein Energiekonzept und überraschte damit die rund 30 Zuhörer.

Die Silent Power AG benutzt in ihrem Energiekonzept Methanol als Speichermedium. Die elektrische Energie für dessen vollsynthetische Herstellung soll aus erneuerbaren Stromquellen stammen. Mit seiner Erfindung strebt Weidmann eine dezentrale und CO2-neutrale Energieversorgung an, die die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ermöglicht. Der zweite Referent des Abends war Architekt Jürg Watter. Er informierte über die «Aiforia», ein Begegnungs- und Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen in Volketswil. Diese Bauarena wird zum zentralen Ort für interaktive Präsentationen, Fachinformationen, Führungen, Workshops, Veranstaltungen, aktuellen Innovationen und Kontaktmöglichkeiten.

Anschliessend offenbarte der Jahresbericht der IG Passivhaus Schweiz die bevorstehenden Aktivitäten, so etwa Fachtagungen, Infoabende, Basiskurse, Messen und Besuche. Die Rechnung schloss mit einem Gewinn von knapp 10000 Franken ab. Daraufhin wechselten die Versammlungsteilnehmer von der neuen Kalthalle, die akustisch nicht die besten Voraussetzungen geboten hatte, zu den weiss gedeckten Tischen im Untergeschoss. Dort war Urs Weidmann nochmals begehrte Ansprechperson, um die zahlreichen Fragen zur klimaneutralen Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte zu beantworten.

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

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