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AADORF: Die roten Zahlen sind nun doch pechschwarz

Der Rechnungsabschluss der Gemeinde ist wesentlich besser als budgetiert. Die Differenz von 1,2 Millionen Franken hat mehrere Ursachen.
Olaf Kühne

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

Es ist schon fast ein liebgewonnenes Ritual: Jeweils im Frühling vermelden Gemeinden ihre Rechnungsabschlüsse, die weit besser sind als budgetiert. So gab vergangene Woche Bichelsee-Balterswil bekannt, 2016 um 190000 Franken besser als vorhergesagt gewirtschaftet zu haben. Nun ist Aadorf an der Reihe. Entsprechend der Grösse der Gemeinde ist hier auch die Differenz zum Budget grösser: 1,2 Millionen Franken.

Einem budgetierten Defizit von 462000 Franken steht nun ein effektiv erzielter Überschuss von 803000 Franken gegenüber, wie der Aadorfer Gemeinderat mitteilt.

Vier Faktoren benennt die Behörde als Grund für den guten Abschluss. Die grösste Einsparung resultierte dabei aus der Position «Kinder- und Erwachsenenschutz». Ein Fall, der «glücklicherweise nicht wie angenommen eingetroffen» sei, habe zu «massiven Minderaufwendungen» geführt. Gesamthaft konnte die Gemeinde Aadorf bei den Sozialkosten 550000 Franken einsparen. Weitere Einsparungen von 180000 Franken bei den Gemeindestrassen entlasten Aadorfs Kasse genauso wie die Nachwirkungen der Bankenkrise: Dank rekordtiefer Zinsen konnte die Gemeinde Kredite zu besseren Konditionen aufnehmen und so weitere 174000 Franken sparen.

Im Mai an der Urne

Der unerwartet gute Aadorfer Rechnungsabschluss resultiert indes nicht nur aus Einsparungen. Auch die Einkommensseite präsentiert sich wesentlich besser als budgetiert: Die Einnahmen aus Gemeinde- und Grundstückgewinnsteuern übersteigen die Prognosen um 397000 Franken.

Über den Rechnungsabschluss ihrer Gemeinde befinden die Stimmbürger nicht wie andernorts an einer Gemeindeversammlung. Am 21. Mai können sie im Rahmen des eidgenössischen Abstimmungswochenendes dem Wirken ihres Gemeinderates ihren Segen an der Urne erteilen.

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