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AADORF: Die Nachfrage wächst

Drei Wochen lang stand die mobile Pumptrack-Anlage auf Probe. Die Nutzungsfrequenz zeigt Spitzenwerte.
Der Aadorfer Nachwuchs nutzte den Pumptrack während der Frühlingsferien ausgiebig. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Der Aadorfer Nachwuchs nutzte den Pumptrack während der Frühlingsferien ausgiebig. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Das ideale Wetter während der Osterferien nutzten die Kinder auf dem blauen Sportplatz ausgiebig. Die einen spielten Fussball, andere vergnügten sich mit ihren Untersätzen auf dem geschlossenen Rundkurs mit kleinen Wellen und Steilwandkurven. Durch geschicktes Auf- und Abbewegen ihrer Körper gelingt es ihnen, ihre Gefährte ohne Tretbewegung zu beschleunigen und auf dem Track zu halten.

Mit Scooters, Mountainbikes und BMX-Rädern drehen Mädchen und Buben ihre Runden, alle in gleicher Richtung und ausnahmslos mit einem Helm ausgerüstet. Für Aussenstehende wirkt die neue Trendsportart spektakulär. Und auf den ersten Blick nicht ungefährlich. Doch dank Rücksichtnahme und richtigem Einschätzen der fahrerischen Fähigkeiten scheint sich das Risiko in engen Grenzen zu halten.

8000 Runden an einem Tag gemessen

So sieht es auch Dagmar Zahnd, Mutter des neunjährigen Silas. Durch dynamisches Be- und Entlasten von Vorderrad und Hinterrad, im Fachjargon «pumpen» genannt, versteht es ihr Sohn, das Zweirad zu beschleunigen. «Der Kleine macht jeden Sport gern, liebt es, wenn er sich bewegen kann.» Er habe mittlerweile schon Übung. «Als ich in der Zeitung gelesen habe, dass eine Pumptrack-Anlage vom Sportamt Thurgau in Aadorf kostenlos zur Verfügung steht, war nicht nur er, sondern auch ich begeistert», sagt Zahnd.

Natürlich fänden die beiden eine stationäre Anlage im Wohnort «den Hammer», wie sie sagen. Ob es so weit kommt, wird die Zukunft zeigen. Vorbild könnte die Nachbargemeinde Münchwilen sein. Seit April steht dort, direkt an der Murg, einen fixen Pumptrack. Dass die Sportart auch in Aadorf auf Nachfrage stösst, belegen die bisherigen Benutzerfrequenzen. Das eingebaute Zählwerk soll an einem Tag rund 8000 Runden angezeigt haben – ein Spitzenwert. «Ich würde eine Initiative zur Erstellung einer festen Anlage unterstützen», sagt Dagmar Zahnd. Ein Beispiel, was Eltern initiiert und zustande gebracht haben, gibt es bereits, nämlich die Skateranlage beim Fussballplatz Unterwiesen. Nicht auszuschliessen, dass sich Ähnliches wiederholen wird. Als möglichen Standort eines stationären Pumptracks würde sich das Gebiet Unterwiesen anbieten. Über einen Standortwechsel würden sich die direkten Anwohner der Einfamilienhäuser im Löhracker wohl nicht beklagen. Sie haben bereits in den letzten drei Wochen mit zusätzlichen Lärmimmissionen leben müssen.

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.c

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