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AADORF: Der Dorfkern ist zurück

Der alte Mief ist weg, der Kirchplatz ist neu gestaltet. Nach anfänglicher Skepsis kommt das Resultat der Sanierung bei den Anwohnern gut an.
Kurt Lichtensteiger
Ernste Miene, fröhlicher Anlass: Gemeindepräsident Matthias Küng auf dem sanierten Kirchplatz. (Bild: kli)

Ernste Miene, fröhlicher Anlass: Gemeindepräsident Matthias Küng auf dem sanierten Kirchplatz. (Bild: kli)

Kurt Lichtensteiger

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

«Wir befinden uns hier im his­torischen Zentrum von Aadorf – ­an einem geschichtsträchtigen Ort.» Der Aadorfer Gemeindepräsident Matthias Küng war um markige Worte nicht verlegen, als am vergangenen Donnerstagabend der neu gestaltete Aadorfer Kirchplatz im Beisein von Anstössern, Handwerkern und Behördenvertretern offiziell eingeweiht wurde.

In Anbetracht der Bedeutung des Platzes habe der Gemeinderat denn auch entschieden, dass die Sanierung des Kirchplatzes nicht einfach «ab Stange» geschehen soll. Der Platz zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche sei das Resultat von jahrelanger und sorgfältiger Planung. «Das Ergebnis ist entstanden aus einer Zusammenarbeit mit der Anwohnerschaft, den beiden Kirchgemeinden, den Planern und Gewerbetreibenden. Es erfüllt uns mit Stolz», sagte Gemeindepräsident Matthias Küng vor den rund 60 geladenen Gästen.

Hartsandstein aus der Schweiz

Wenn der Boden knapp ist und verdichteter gebaut wird, gewinnen öffentliche Plätze und Freiräume an Bedeutung. Diese sollen optisch reizvoll sein, zum ­Verweilen einladen und Begegnungen ermöglichen. Diese Anforderungen erfüllt der neu gestaltete Kirchplatz durchaus. Auch dank seiner Abgeschlossenheit, nämlich im Norden mit der evangelischen Kirche, gegenüber die schönen Riegelbauten, das Pfarrhaus und die katholische Kirche. Eine Linde beim plätschernden Brunnen, mehrere Platanen und Magnolienbäume bringen ein Stück Natur in den Raum.

Prunkstück des neu gestalteten Platzes ist die kunstvolle Bogenpflästerung vor der evangelischen Kirche – ausgeführt mit Hartsandstein aus schweizerischer Provenienz.

Verengte Hauptstrasse bremst Verkehr

An gemütlichen Sitzgelegenheiten fehlt es ebenfalls nicht. Als suboptimal kann einzig die verengte Hauptstrasse gelten, die den Verkehr verlangsamen soll. Für die Fasnachtswagen des alljährlichen Umzuges sollte die Stelle jedoch kein grösseres Hindernis sein.

Doch die Multifunktionalität hat eben ihren Preis. Bei der Bevölkerung scheint der Platz jedenfalls gut angekommen zu sein. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass zu Beginn der Sanierungsarbeiten auch kritische Stimmen auftauchten.

Von Vergolden war sogar die Rede. Die Kosten beliefen sich auf rund eine halbe Million Franken, inklusive der aufwendigen Kanalisationsarbeiten. Derlei Stimmen scheinen nun der Vergangenheit anzugehören, man freut sich über ein gelungenes Werk, wie eine Kurzumfrage beim abschliessenden Imbiss im Rahmen der Einweihungsfeier ergab.

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