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AADORF: Aadorfs Kassen klingeln

Die Politische und die Schulgemeinde Aadorf schliessen ihre Rechnungen des vergangenen Jahres weit über Budget ab. Jeweils über eine Million Franken plus erlauben grössere Abschreibungen, über welche die Bürger im Juni an der Urne befinden.
Olaf Kuehne
Matthias Küng Gemeindepräsident Aadorf (Bild: Olaf Kühne)

Matthias Küng Gemeindepräsident Aadorf (Bild: Olaf Kühne)

AADORF. Mit seinem Überschuss steht Aadorf nicht alleine da. Allerorten vermeldeten die Gemeinden in den vergangenen Wochen Rechnungsabschlüsse, welche über den Budgets lagen. In den meisten Fällen waren dafür die Steuereinnahmen von Privaten verantwortlich – so auch in Aadorf. Satte 487 000 Franken trugen die Einkommens- und Vermögenssteuern zum unerwarteten Plus bei. Zusätzlich profitiert Aadorf vom anhaltenden Immobilienboom: Die Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern lagen vergangenes Jahr 206 000 Franken höher als budgetiert.

Sozialkosten gesunken

Einen weiteren Beitrag zum Überschuss leisteten die Sozialkosten, namentlich die Öffentliche Sozialhilfe, einer der am schwierigsten planbaren Budgetposten. Hier musste die Gemeinde 91 000 Franken weniger ausgeben als budgetiert. Dabei könne man nicht von einem Trend sprechen, sagt Gemeindepräsident Matthias Küng auf Anfrage. «Wir gehen davon aus, dass es sich einfach um eine Schwankung handelt», sagt er.

Ging das Budget 2015 noch von einem Defizit von 387 000 Franken aus, resultiert nun ein Überschuss von 681 000 Franken. Diesen will der Gemeinderat für zusätzliche Abschreibungen von 664 000 Franken verwenden.

Einlage in Erneuerungsfonds

Ähnlich wie in der Politischen Gemeinde präsentieren sich die Zahlen auch in der Schulgemeinde. Diese schliesst gar 1,2 Millionen Franken über Budget ab. Mehrerträge aus den Schulsteuern über 842 000 Franken sowie um 197 000 Franken höhere Grundstückgewinnsteuern sind die wesentlichen Faktoren für den Überschuss von 876 000 Franken. Verwenden will die Schulgemeinde den Geldsegen für eine sogenannte Einmalabschreibung der Restprojektkosten der alten Turnhalle in der Sek Ost (231 000 Franken) sowie als Einlage in den Erneuerungsfonds (600 000 Franken).

Über die Gewinnverwendungen und über die Rechnungsabschlüsse befinden die Aadorfer Stimmbürger am 5. Juni an der Urne.

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