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688 Prüflinge dürfen an die Kantonsschule

Kanti Die Mittelschulen in Frauenfeld, Kreuzlingen und Romanshorn empfingen dieses Jahr über tausend Jugendliche zur Aufnahmeprüfung. Das schreibt das kantonale Amt für Mittel- und Hochschulen in einer Mitteilung. Insgesamt wurden 1097 Kandidatinnen und Kandidaten geprüft, 688 haben bestanden. Dies entspricht einer Quote von 62,7 Prozent und liege damit leicht über der Quote des Vorjahrs (61,3). Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik schriftlich geprüft. Schülerinnen und Schüler, die einen Notendurchschnitt von 4 erreichten, haben die Prüfung bestanden, wie das Amt weiter schreibt. Eine weitere Chance bekommen haben jene, die in den schriftlichen Prüfungen einen Notendurchschnitt zwischen 3 und 4 erreichten. Sie wurden zu mündlichen Prüfungen eingeladen. Erreichten sie dann einen Gesamtnotenschnitt von 4, haben sie die Prüfung ebenfalls bestanden. Schülerinnen und Schüler mit guten und sehr guten Empfehlungen der Sekundarlehrpersonen profitierten bei einem Ausrutscher an den Prüfungen von einem Bonus. Die Gymnasien an den Kantonsschulen Frauenfeld, Kreuzlingen und Romanshorn bereiten auf ein Studium an Universität, ETH und Pädagogischer Hochschule vor. Wer ein einjähriges Praktikum absolviert, kann auch an Fachhochschulen studieren.

Verschiedene Bildungswege

Die Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen bereitet besonders auf ein Studium an der Pädagogischen Hochschule Thurgau sowie auf Musik- und Kunsthochschulen vor. Offen ist auch der Weg an Universität und ETH. Der vierjährige Ausbildungsgang zur Fachmatura bereitet auf Fachhochschulstudien in den Bereichen Gesundheit, soziale Arbeit sowie Kommunikation und Information vor. Wer keine Fachmatura machen will, kann nach drei Jahren mit dem Fachmittelschulausweis seinen Ausbildungsweg an einer höheren Fachschule fortsetzen. Mit der Fachmatura Pädagogik kann der Studiengang Primarstufe an der PH Thurgau belegt werden. Die Prüfungen für das Gymnasium werden zeitlich getrennt durchgeführt. Im Januar finden zentral an der Pädagogischen Maturitätsschule die Prüfungen für Sekundarschüler aus der 3. Oberstufe statt. Für jene aus der 2. Oberstufe, finden sie an den Kantonsschulen Frauenfeld, Kreuzlingen und Romanshorn im März statt. Die Anforderungen sind unterschiedlich. Sie basieren auf den bis zum Prüfungszeitpunkt vermittelten Kenntnissen in der Sekundarschule. Die Prüfungen für die Fachmittelschule (FMS) finden für beide Stufen im März statt. Auch hier unterscheiden sich die Anforderungen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Schüler aus der 2. Sekundarschule, die sich für die Fachmittelschule oder die Pädagogische Maturitätsschule anmelden und die Prüfung bestehen, noch die 3. Klasse der Sekundarschule absolvieren, bevor sie in die Mittelschule eintreten. Sie absolvieren also sozusagen eine «Prüfung auf Vorrat». (red)

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