60 Millionen Franken für Abschreibungen

Was tun mit dem Gewinn von 90 Millionen Franken aus der Staatsrechnung? 60 Millionen Franken will die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK) für zusätzliche Abschreibungen auf Hochbauten verwenden.

Stefan Borkert
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Frauenfeld. Die Verwendung des Gewinns in Höhe von 90 Millionen Franken aus der Staatsrechnung 2009 hat in der GFK zu Diskussionen geführt. Peter Kummer (SVP, Oberaach) setzte seinen Antrag durch, dass 60 Millionen Franken für zusätzliche Abschreibungen bei Hochbauten verwendet werden, anstatt ins Eigenkapital übergeführt zu werden. Der Regierungsrat sprach sich gegen die GFK-Lösung aus.

Die Kommission wiederum befand, dass 260 Millionen Franken Eigenkapital und 150 Millionen Franken aus der Goldreserve genug seien.

Kummer obsiegte auch gegen Carmen Haag (CVP, Stettfurt). Sie stellte den Antrag, dass anstelle der Einlage von 60 Millionen Franken ins Eigenkapital fünf Millionen Franken in den Energiefonds eingezahlt werden.

Weitere 15 Millionen Franken sah sie für zusätzliche Abschreibungen vor, und 40 Millionen Franken wären für das Eigenkapital gedacht gewesen.

Unbestritten waren 20 Millionen Franken Reserve für die Risikoposition Gesundheit und die Einlage von fünf Millionen Franken in den Arbeitsmarktfonds.

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