40 Millionen Franken als sinnvolle Grösse

FRAUENFELD. Unter dem Titel «Eigenkapital der Stadt Frauenfeld» hatten die FDP-Gemeinderäte Jörg Schläpfer und Philipp Geuggis Ende August eine Einfache Anfrage eingereicht. Für sie gab es zum Thema Eigenkapital Klärungsbedarf. Der Stadtrat hat diesen Vorstoss nun beantwortet.

Drucken

FRAUENFELD. Unter dem Titel «Eigenkapital der Stadt Frauenfeld» hatten die FDP-Gemeinderäte Jörg Schläpfer und Philipp Geuggis Ende August eine Einfache Anfrage eingereicht. Für sie gab es zum Thema Eigenkapital Klärungsbedarf. Der Stadtrat hat diesen Vorstoss nun beantwortet. Als sinnvolle Grösse will er demnach längerfristig einen Bilanzüberschuss von 40 Millionen Franken anstreben. Per Anfang 2015 betrug dieser Wert knapp 71 Millionen Franken. Das städtische Eigenkapital betrug deshalb inklusive Spezialfinanzierungen und Fonds 90,5 Millionen Franken. Laut Finanzplan soll der Bilanzüberschuss bis 2019 auf gut 62 Millionen Franken sinken.

Mehr Vor- als Nachteile

In einem einigermassen hohen Bilanzüberschuss sieht der Stadtrat mehr Vor- als Nachteile. So könne etwa der Steuerfuss stabil gehalten werden, weil Schwankungen in den Erfolgsrechnungen aufgefangen werden könnten. Zudem wirke sich ein hoher Bilanzüberschuss auch positiv auf die Kreditwürdigkeit der Stadt aus. Und nicht zuletzt lasse es der finanzielle Spielraum zu, antizyklisch zu agieren. Als nachteilig sieht der Stadtrat den Aspekt der «Steuern auf Vorrat». So würden der Wirtschaft unnötigerweise Mittel entzogen. (ma)

Aktuelle Nachrichten