320 Eingaben zum Richtplan

Raumplanung Der Kanton Thurgau hat seinen Entwurf des teilrevidierten Richtplans vom 27. Juni bis zum 2. September öffentlich bekannt gemacht. Alle Betroffenen und Interessierten hatten in dieser Zeit Gelegenheit, zum Inhalt Stellung nehmen zu können. Die letzten verlängerten Fristen sind am 6.

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Raumplanung Der Kanton Thurgau hat seinen Entwurf des teilrevidierten Richtplans vom 27. Juni bis zum 2. September öffentlich bekannt gemacht. Alle Betroffenen und Interessierten hatten in dieser Zeit Gelegenheit, zum Inhalt Stellung nehmen zu können. Die letzten verlängerten Fristen sind am 6. Oktober abgelaufen. Insgesamt sind rund 320 Eingaben beim Amt für Raumentwicklung eingetroffen, teilt das Amt für Bau und Umwelt mit. Zum Teil handle es sich um Sammelstellungnahmen mit mehreren hundert Unterzeichnenden, beispielsweise zum Thema Windpotenzialgebiete.

Alle Stellungnahmen würden nun sorgfältig ausgewertet. Auf Basis dieser Auswertung werde der Regierungsrat festlegen, wo Anpassungen am Entwurf nötig seien. Wann der überarbeitete Richtplan dem Grossen Rat zur Behandlung überwiesen werden kann, sei derzeit noch offen.

Als Folge des revidierten Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) müssen die Kantone ihre Richtpläne anpassen. Als Massnahmen gegen die Zersiedelung muss der kantonale Richtplan u.a. festlegen, wie gross die Siedlungsfläche im Kanton insgesamt sein soll und wie sie verteilt sein soll. (red.)