27 Mitglieder der JCVP wollen in den Grossen Rat

Die JCVP Thurgau tritt in zwei Bezirken mit eigenen Grossratslisten an.

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BICHELSEE. Nicht zufällig wurde der Standort für die Jahresversammlung der Jungen CVP (JCVP) in Bichelsee im Hinterthurgau gewählt, kann die JCVP dieses Jahr doch eigene Listen für die Grossratswahlen in zwei Bezirken – neben Münchwilen auch Weinfelden – präsentieren. Mit den Kandidierenden auf den CVP-Listen stellen sich 27 Mitglieder der JCVP zur Wahl. Sie alle möchten eine junge und dynamische Politik in den Grossen Rat bringen.

Drei Neue im Vorstand

Präsident Samuel Curau verabschiedete die zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Caterina Contartese, Tobias Neubauer und Jonas Rutishauser. Neu gewählt wurden Laura Curau, Julia Gemperle und Philipp Hofer. Die Jungpartei schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Sie führte einen professionellen und engagierten Nationalratswahlkampf, präsentierte eine Offertvorlage für atomfreien Strom und lancierte die Petition «E-Voting für alle».

Politik als Partner der Firmen

Im öffentlichen Teil sprach CVP-Kantonsrat Ruedi Heim zum Thema «Wirtschaft versus Politik». Als Geschäftsführer der Firma Kifa, Aadorf, strich er die Unterschiede zwischen unternehmerischer und politischer Entscheidfindung heraus. Demokratie sei ein Erfolgsrezept, wenn sich alle beteiligten. Sie tauge aber wenig in einem Unternehmen, in dem es klare Entscheide zu fällen gelte und jemand die Verantwortung dafür tragen müsse.

Auf die vielen Fragen in der Diskussion meinte Ruedi Heim, dass es mehr Unternehmer in der Politik brauche. Er empfinde die Politik nicht als Blockade für die Wirtschaft, sondern eher als Partner, der wichtig sei für die Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Bei Verfehlungen jedoch solle die Politik eingreifen, etwa in der Abzocker-Diskussion. (pd)