25 Millionen als Darlehen ans Kinderspital

FRAUENFELD. Der Neubau des Ostschweizer Kinderspitals in St. Gallen wird hauptsächlich über ein Darlehen der beteiligten Kantone finanziert. Der Anteil des Kantons Thurgau am Darlehen beträgt laut Finanzdirektor Bernhard Koch 25 Millionen Franken.

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FRAUENFELD. Der Neubau des Ostschweizer Kinderspitals in St. Gallen wird hauptsächlich über ein Darlehen der beteiligten Kantone finanziert. Der Anteil des Kantons Thurgau am Darlehen beträgt laut Finanzdirektor Bernhard Koch 25 Millionen Franken. Das Spital muss das Darlehen in 29 Jahren zurückzahlen. Es zahlt zudem in den ersten fünf Jahren 1,5 Prozent Zins, danach 2 Prozent. Nach zehn Jahren werde die Verzinsung neu verhandelt, sagt Koch. Mit dieser Lösung sei das Darlehen für den Thurgau selbsttragend. Der Thurgau hat sich gegen die ursprünglichen Pläne gewehrt, wonach die beteiligten Kantone Geld einschiessen sollen, ohne es zurückzubekommen. Für die eigenen Spitäler würden schliesslich auch keine A-fonds-perdu-Beiträge mehr bezahlt, sagt Koch.

Der Kanton St. Gallen will das Kinderspital zwischen 2016 und 2022 komplett neu bauen. Dafür sind 187,2 Millionen Franken nötig. Davon werden 172,5 Millionen Franken mit einem Darlehen der beteiligten Kantone finanziert. St. Gallen übernimmt 125,6 Millionen Franken. (wid)

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