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25 LOKALITÄTEN MIT UNZÄHLIGEN KULTURVERANSTALTUNGEN: Volle Dröhnung auf engstem Raum

Heute in einer Woche erhält kulturelles Schaffen am ersten gemeinsamen Kulturtag viel Raum und Zeit. Von morgens bis spätabends gibt es Anlässe aus den Sparten Kunst, Literatur, Film, Musik und Theater, verteilt über die ganze Stadt.
Samuel Koch

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

Nicht selber machen, sondern ermöglichen, transparent und bekannt machen. Dieses Credo verfolgt die Stadt Frauenfeld mit dem ersten Kulturtag am kommenden Samstag, 23. September. «Kulturelle Vielfalt zeigt, wie zivilisiert eine Stadt ist», meinte Stadtpräsident Anders Stokholm an der gestrigen Medienorientierung im Bernerhaus. Kultur sei auch immer ein Kampf zwischen Interessierten und Feinden, worauf der zurücktretende Didier Burkhalter kürzlich am Städtetag aufmerksam gemacht hatte. Zwar nähmen in Frauenfeld viele Kultur nicht wahr und behaupteten, dass in Frauenfeld nichts laufe. Der Kulturtag beweise das Gegenteil. «Das Programm des Kulturtages zeigt, dass Frauenfeld eine sehr zivilisierte Stadt ist», witzelt Stokholm.

Zu Stande gekommen ist der kulturelle Paukenschlag am «KulTisch», dem halbjährlichen Treffen der Kunstschaffenden und Kulturvermittelnden mit dem Stadtpräsidenten und Christof Stillhard. «Jeder von der Stadt unterstützte Kulturveranstalter war sofort dabei», sagt der städtische Kulturbeauftragte. In einer Arbeitsgruppe entwickelten sie Ideen und erarbeiteten das Programm, koordiniert vom Amt für Kultur. Mitfinanziert wird der Anlass von der Stadt und dem Kulturpool Regio Frauenfeld, wobei die Anlässe selbst von den jeweiligen Kunstschaffenden getragen werden. Insgesamt engagieren sich rund 30 Veranstalter in 25 verschiedenen Lokalitäten, verteilt über die ganze Stadt (siehe Karte). «Es ist schön zu sehen, was herausgekommen ist», ergänzt Stillhard. Erwarten können die Besucherinnen und Besucher einen riesigen Querschnitt durchs kulturelle Leben der Stadt. So beinhaltet das Programm nicht nur Konzerte, Theateraufführungen und Lesungen, darüber hinaus können Besucher bei öffentlichen Proben, offenem Mitsingen oder Workshops Kultur erleben. Viele Anlässe sind familienfreundlich organisiert und gratis. Nebst bekannten wie der Konzertgemeinde, dem Oratorienchor, der Stadtmusik oder dem Stadtorchester stellen sich auch neuere Kulturveranstalter vor, wie etwa die Volkshochschule Frauenfeld oder der Verein Bildschule.

Stadtpräsident liest Märchen in der Konvikthalle

Das vielfältige Programm richtet sich nicht nur an die Stadtbevölkerung. «Wir wollen zeigen, dass Kultur nicht nur in Konstanz, Winterthur und Zürich stattfindet», sagt Anders Stokholm. Und der Stadtpräsident weiss, wovon er spricht, wirkt er doch selber mit, wenn die Stadtmusik ab 14.40 Uhr in der Konvikthalle «Peter und der Wolf» spielt und Stokholm zusammen mit Pfarrer Samuel Kienast Märchen liest.

Eine Prognose für eine Besucherzahl wollen die Verantwortlichen keine nennen. Aufgrund des vielseitigen Programms über den ganzen Tag glauben sie aber an eine erfolgreiche Durchführung. Und sollte der Kulturtag erfolgreich abschneiden, ist eine Wiederholung denkbar. «Nicht jedes Jahr, aber vielleicht ähnlich wie das Bücherfest alle zwei Jahre», meint Christof Stillhard. Zuerst stünde jedoch die heurige Premiere im Fokus. «Wir geben der Kultur Zeit», meint Stillhard. Und das als volle Dröhnung auf engstem Raum.

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