25 000 Franken für Forschung übergeben

WEINFELDEN. Die Thurgauische Krebsliga fördert ein Forschungsprojekt der Radio-Onkologie der Spital Thurgau AG. Das schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Die Studie wurde vom Ethikkomitee Thurgau genehmigt und durch dieses überwacht.

Merken
Drucken
Teilen

WEINFELDEN. Die Thurgauische Krebsliga fördert ein Forschungsprojekt der Radio-Onkologie der Spital Thurgau AG. Das schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Die Studie wurde vom Ethikkomitee Thurgau genehmigt und durch dieses überwacht. Geplant ist die Teilnahme von 180 bis 200 Frauen, die über einen Zeitraum von zehn Jahren nachkontrolliert werden sollen. Dazu notwendig sind das Führen einer Datenbank und die Anstellung einer Studienkoordinatorin.

Sehr genaue Überwachung

Die Radio-Onkologie der Spital Thurgau AG hat die Beobachtungsstudie begonnen, die genau nachverfolgen wird, ob die Rückfallrate, die Heilungsrate, die Nebenwirkungen, die Lebensqualität und die Kosmetik der Patientinnen besser ist als mit der alleinigen Bestrahlung von aussen. Dazu werden unter anderem Fotos der Patientinnen mit einem Computerprogramm ausgewertet und die Lebensqualität in Fragebögen erfasst. Die Patientinnen werden so in der Anwendung einer neuen Strahlentherapie-Methode sehr genau überwacht, und die neue Methode kann besser bewertet werden, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

Nach einer Operation bei Brustkrebs ist eine ergänzende Bestrahlung der Brust zur Verhütung eines Rückfalls immer erforderlich, schreibt die Thurgauische Krebsliga weiter in der Mitteilung. (red.)