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2017 überall bequem einsteigen

Die Frauenfeld-Wil-Bahn und der Kanton informierten über die Modernisierung der festen Anlagen. Von den neuen Zügen ist einer im fahrplanmässigen Einsatz. Die Bremsprobleme seien behoben, hiess es an der Medienkonferenz.
Martin Knoepfel
Freuen sich über die Modernisierung der Frauenfeld-Wil-Bahn: Roland Steingruber, Andreas Liniger, Werner Müller und Sigi Lechner. (Bild: Nana do Carmo)

Freuen sich über die Modernisierung der Frauenfeld-Wil-Bahn: Roland Steingruber, Andreas Liniger, Werner Müller und Sigi Lechner. (Bild: Nana do Carmo)

MÜNCHWILEN. Ab Mitte Oktober sollen mehrheitlich neue Züge auf der Frauenfeld-Wil-Bahn (fwb) fahren. Im Moment ist ein neuer Triebwagen im Einsatz. Bremsprobleme, die ihn zu ungeplanten Stops zwangen, seien weitgehend behoben. Das sagten Vertreter der Bahn an der Medienkonferenz des Informationsdiensts gestern.

Die fwb sei die modernste Bahn der Ostschweiz, sagte Werner Müller, zuständig für den Öffentlichen Verkehr im Departement für Inneres und Volkswirtschaft. Ab 2017 brauche sie keine neuen Darlehen der öffentlichen Hand für den Ausbau der Infrastruktur. Die Abgeltungen der öffentlichen Hand steigen gleichwohl, von 4,35 auf 4,6 Mio. Franken im Jahr. Der Kostendeckungsgrad sinkt, bleibt aber über 50 Prozent.

Fahrplan wird ausgebaut

Die höheren Abgeltungen haben mit dem erweiterten Angebot zu tun. Ab Dezember fährt die fwb in der Spitzenzeit an Werktagen von Wil bis Wängi im Viertelstundentakt. Das bringe in Wil bessere Anschlüsse von und nach Zürich, sagte Müller. Am Sonntagmorgen gibt es den Halbstundentakt. Am Freitag- und Samstagabend fährt ein dritter Nachtzug. Er bietet Anschluss an einen Schnellzug nach Romanshorn, der Zürich um Mitternacht verlässt. Bedingung sei, dass die Regierung die Mittel mit dem Budget 2014 bewillige, sagte Müller. Er erwartet, dass die Frequenz 2014 erneut um 100 000 auf 1,4 Millionen Passagiere steigt.

Die Verantwortlichen für die Infrastruktur und den Betrieb, Roland Steingruber und Sigi Lechner, informierten über die Modernisierung der festen Anlagen. 2014 sollen Wil und Matzingen, wo Einsprachen Verzögerungen brachten, Perrons von 35 Zentimeter Höhe erhalten. Dann kann man bequem in die neuen Züge einsteigen. Bis 2017 sollen alle Stationen saniert und die Metall-Hilfstritte entfernt werden. Zudem werden Informationsstelen aufgestellt. An wichtigeren Stationen zeigen Bildschirme in der Stele, wann der nächste Zug fährt oder ob ein Ersatzbus kommt. Sehbehinderte können die Botschaft via Lautsprecher hören.

Neues Stellwerk

Acht Stellwerke werden durch ein neues in Münchwilen Pflegeheim und einen Rechner in Murkart ersetzt. Die fwb wird von der Betriebszentrale der Appenzeller Bahnen gesteuert. Das kostet 1,5 Stellen. Das neue Stellwerk und die neue Zugsicherung ZSI 127, die von Wängi bis Wil eingebaut wird, kosten rund 13 Mio. Franken. ZSI 127 ist wegen des Viertelstundentakts nötig. Es verhindert, dass ein Zug gegen ein rotes Signal abfährt und mit einem Gegenzug kollidiert. Es überwacht zugleich die Geschwindigkeit. An einzelnen Orten könne man die Barrieren später schliessen, sagte Steingruber. Es brauche aber relativ lange Schliesszeiten. Von Wängi bis Frauenfeld wird ZSI 127 nicht eingebaut. Aus Sicherheitsgründen gebe es keinen Handlungsbedarf, sagte Steingruber. Seit 2009 wurden 25 Bahnübergänge saniert. 47 sind noch auf der Liste.

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