2005 sagten 52,2 Prozent Nein

FRAUENFELD. Schon vor sieben Jahren war der Abstimmungskampf um die beiden Strassenvorlagen heftig, wenn auch nicht annähernd so heftig wie in den letzten Wochen.

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FRAUENFELD. Schon vor sieben Jahren war der Abstimmungskampf um die beiden Strassenvorlagen heftig, wenn auch nicht annähernd so heftig wie in den letzten Wochen. Im Frühling 2005 stimmten die Thurgauerinnen und Thurgauer über den Bau der Thurtalstrasse T14 und der Südumfahrung von Kreuzlingen ab. Sie lehnten beide Strassenbauvorhaben ab. Bei der Thurtalstrasse standen 39 314 Ja-Stimmen (47,8 Prozent) 42 915 Nein-Stimmen (52,2 Prozent) gegenüber. Zur Südumfahrung von Kreuzlingen sagten 35 862 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (43,5 Prozent) Ja, Nein hingegen 46 596 (56,5 Prozent).

In den damaligen Bezirken Arbon, Bischofszell und Weinfelden hatten die Ja-Stimmen für die Thurtalstrasse leicht überwogen. Zur Südumfahrung von Kreuzlingen kam in keinem Bezirk ein Ja zustande.

Die Stimmbeteiligung bei den kantonalen Vorlagen über die neuen Strassenbauvorhaben lag damals bei 57,7 Prozent bei der Thurtalstrasse und 57,8 Prozent bei der Südumfahrung für Kreuzlingen. Bei beiden Vorlagen war die Stimmbeteiligung im Bezirk Kreuzlingen am höchsten, im Bezirk Münchwilen am tiefsten. Zur relativ hohen Stimmbeteiligung insgesamt hatte womöglich auch die Vorlage über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Mitgliedstaaten beigetragen. (win)