200 Jahre Raiffeisen – früher und heute

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«Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele», war der Leitgedanke von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Der 1818 geborene deutsche Sozialreformer gilt als Gründer des Genossenschaftsmodells. In seiner 1866 veröffentlichten Schrift «Die Darlehenskassenvereine als Mittel zur Abhilfe gegen die Not der ländlichen Bevölkerung sowie auch der städtischen Handwerker und Arbeiter» gibt er «praktische Anleitung zur Bildung solcher Vereine, gestützt auf sechzehnjähriger Erfahrung als Gründer derselben».

Den Ausführungen von Marcel Epper ist zu entnehmen, dass die Idee von «Hilfe zur Selbsthilfe», auch in der Schweiz auf fruchtbaren Boden fiel. Pfarrer Johann Traber gründete 1899 in Bichelsee die erste Raiffeisenkasse der Schweiz. In fast 120 Jahren entwickelte sich aus den damaligen «Stubenkassen» die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz. (clu)