13,6 Millionen Franken für Hilfe beim Strukturwandel

Bis 2015 sollen im Thurgau 13,6 Millionen Franken für Projekte ausgegeben werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen stärken.

Martin Knoepfel
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frauenfeld. Der Regierungsrat spricht rund 7,3 Millionen Franken für das Umsetzungsprogramm 2012 bis 2015 im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Bundes. Vom Bund erwartet er einen Beitrag von 6,3 Millionen. Das teilte der Informationsdienst vergangene Woche mit. Der Kanton zahlt seinen Beitrag aus dem Arbeitsmarktfonds. Wenn der Bund seinen Beitrag kürzt, würde auch der Kanton weniger ausgeben. Die NRP will mithelfen, den Strukturwandel in Land-, Grenz- und Berggebieten besser zu bewältigen.

Stossrichtung unverändert

Die Stossrichtung der NRP-Projekte im Thurgau bleibt gegenüber dem Programm 2008 bis 2011 unverändert. Es geht um Projekte von Industrie- und Dienstleistungsfirmen, aus dem Tourismus sowie aus der Land- und Ernährungswirtschaft.

Die NRP fördere die Regionalentwicklung, nicht die Ansiedlung einzelner Firmen, sagt Edgar Sidamgrotzki, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit. Einige Projekte aus dem Programm 2008 bis 2011 liefen noch. Man könne deshalb nicht sagen, wie viele Arbeitsplätze das Programm 2008 bis 2001 im Thurgau geschaffen habe. Es förderte etwa das Konzept für das Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft und das Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien Südthurgau.

Seco lobt Projekte aus Thurgau

Von den Projekten des Umsetzungsprogramms der Jahre 2008 bis 2011 bewertet das Staatssekretariat für Wirtschaft deren zwei mit Thurgauer Beteiligung als beispielhaft. Das steht auf der Homepage des Seco. Ein Projekt stammt aus der Region Frauenfeld. Es will Doppelspurigkeiten vermindern, wenn Gemeinden ihre Aufgaben erfüllen. Das andere Projekt ist der Nanocluster Bodensee. Er will die Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Mikro- und Nanotechnologie fördern.