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Frauen sind in der Mehrzahl: Die 21 letzten Klöster im Bistum St.Gallen

Die betagten Schwestern aus Tübach siedeln nach Notkersegg über. Nach über 400 Jahren schliesst das Kloster St.Scholastika damit seine Türen. Andere Klöster im Bistum St.Gallen sind noch älter und bestehen weiterhin. Neuzugänge haben sie aber kaum.
Text: Katharina Brenner, Grafik: Selina Buess und Jana Breder

Die Frauenorden in der Übersicht

  1. Kloster St.Katharina Jeden Tag verbringen die neun Dominikanerinnen in Wil drei Stunden im gemeinsamen Gebet. Sie betreiben ein Gästehaus mit spirituellen Angeboten und einen Klosterladen.
  2. Kloster St.Gallenberg Acht Benediktinerinnen leben im Kloster in Oberbüren. Sie betreiben eine Hostienbäckerei und einen Klosterladen, in dem sie Gebäck, Tee und Sirup verkaufen.
  3. Kloster Maria vom Guten Rat 1381 wurde das Kloster Notkersegg von drei Waldschwestern gegründet. Heute beherbergt es sieben Kapuzinerinnen, die älteste ist 96, die jüngste 38. Der Gemeinschaft haben sich sechs weitere Personen angeschlossen. Im April kommen die sechs Kapuzinerinnen aus dem Kloster St. Scholastika in Tübach dazu.
  4. Kloster St.Ottilia, Grimmenstein Seinen Ursprung hat das Kloster in Walzenhausen im Jahr 1378. Zehn Kapuzinerinnen leben heute dort. Nebst ihrer Hauptaufgabe, dem Gebet, stellen sie Hausmittel wie Tee und Sirup her.
  5. Kloster Wonnenstein Nur in seltenen Fällen verlassen die drei Kapuzinerinnen das Kloster in Niederteufen. Der letzte Neueintritt erfolgte vor über 50 Jahren.
  6. Kloster Magdenau Das Kloster in Wolfertswil wurde 1244 gegründet. Heute leben dort 10 Zisterzienserinnen. Die älteste ist 95, die jüngste 35. Das Kloster verwaltet seine 372 Hektar Wald sowie Holzbetriebe.
  7. Kloster Maria Hilf Seit 1522 steht das Kloster in Altstätten. Aktuelle Zahlen zu den Bewohnerinnen liegen nicht vor. Im Jahr 2015 lebten dort zwölf Kapuzinerinnen.
  8. Kloster Leiden Christi Neun Kapuzinerinnen leben im Kloster in Jakobsbad. Sie sind in der Krankenpflege aktiv, betreiben einen Garten, eine Apotheke und einen Klosterladen.
  9. Kloster Loreto Berg Sion Im einzigen noch bestehenden Kloster der Prämonstratenserinnen der Schweiz in Uetliburg leben neun Schwestern.
  10. Kloster Mariazell In dem Kloster am Zürcher Obersee wohnen derzeit elf Zisterzienserinnen, darunter eine Novizin. Sie führen ein Mädcheninternat und ein Gästehaus.
  11. und 13. In Weesen leben 11 Schönstätter Marienschwestern, in Quarten 30. In Quarten betreiben sie auch ein Bildungs- und Ferienzentrum.
  12. Kloster Maria Zuflucht Seit 1256 gibt es Dominikanerinnen im Kloster in Weesen. Aktuell sind es neun. Sie verdienen ihren Unterhalt unter anderem mit einer Hostienbäckerei, die 350 Kunden beliefert.

Die Männerorden im Überblick

  1. Gesellschaft des Göttlichen Wortes In Thal leben derzeit 13 Steyler Missionare. Sie arbeiten in der Seelsorge des Bistums mit. Früher haben die meisten Brüder im Gymnasium Marienburg gearbeitet. Seit dessen Schliessung wird das Gebäude für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender genutzt.
  2. Kapuzinerkloster Wil 17 Brüder leben im Kloster in Wil, das als Altersheim für die Kapuziner konzipiert ist. Ursprünglich war es ein «Aushilfskloster», von welchem aus die Brüder in Pfarreien entsandt wurden, um Gottesdienste abzuhalten.
  3. Gesellschaft des Katholischen Apostolates Zwölf Pallottiner leben in der Gemeinschaft in Gossau, darunter vier jüngere aus Indien. In Gossau leiten die Pallottiner zwei Seelsorgeeinheiten mit acht Pfarreien.
  4. Schönstatt-Patres Vier Schönstatt-Patres leben derzeit in St.Gallen. Sie arbeiten in der Seelsorge des Bistums mit und begleiten Junge und Familien, die sich der Schönstattbewegung angeschlossen haben.
  5. Missionare unserer Lieben Frau von La Salette Seit 1924 sind die Salettiner in Mörschwil. Derzeit sind es acht Brüder. Sie betreuen Pfarreien, bieten Wallfahrten und Glaubenskurse an und unterrichten am Gymnasium Untere Waid.
  6. Kapuzinerkloster Rapperswil Das Kloster in Rapperswil besteht seit 1602. Heute leben dort sieben Kapuziner und zwei Menzinger Schwestern. Gäste sind in diesem «Kloster zum Mitleben» willkommen: Es werden Meditationswochen und Exerzitien angeboten.
  7. Abtei St.Otmarsberg 17 Benediktiner leben im Kloster in Uznach. In den letzten Jahren gab es einen Neueintritt: einen Mann Anfang 40. Vier weitere Brüder sind als Missionare in Kenia und Tansania. Zu den Aufgaben der Brüder gehören die Ausbildung der Missionare, die Seelsorge sowie die Aufnahme von Gästen.
  8. Kapuzinerkloster Mels 1653 wurde das Kloster in Mels den Kapuzinern übergeben. Aktuell leben dort sieben Brüder. In den vergangenen Jahren wurde das Kloster umgebaut und erneuert. Nach Ostern beginnt die Renovation der Kirche.

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