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Frau für heikle Fragen: Monika Engler leitet das Projekt zur St.Galler Spitalzukunft

Die Volkswirtschafterin Monika Engler führt das Projektteam, das all die offenen Fragen rund um die St.Galler Spitäler klären soll. Unbequeme Antworten scheut sie nicht.
Adrian Vögele
Als Ökonomin im St.Galler Finanzdepartement begleitete Monika Engler die Sparpakete des Kantons. (Bild: Reto Martin)

Als Ökonomin im St.Galler Finanzdepartement begleitete Monika Engler die Sparpakete des Kantons. (Bild: Reto Martin)

Über der St. Galler Spitallandschaft tobt gerade ein Sturm von beachtlicher Windstärke. Mitten ins Auge dieses Hurrikans hat sich Monika Engler gewagt – und das erst noch freiwillig. Sie leitet das Projektteam, das Regierung und Spitalverwaltungsrat ins Leben gerufen haben, um all die offenen Fragen zu klären und Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Dass Engler auch vor unangenehmen und heiklen Aufgaben nicht zurückschreckt, weiss man in der Kantonsverwaltung: Die Volkswirtschafterin und HSG-Absolventin arbeitete von 2009 bis 2014 als Ökonomin im Finanzdepartement und begleitete die Sparpakete des Kantons. Heute ist sie Dozentin und Projekt­leiterin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur und beschäftigt sich etwa mit den Themen Arbeitsmarkt, öffentliche Finanzen sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ihre Studien haben auch schon nationales Medienecho ausgelöst. In der Debatte um den Fachkräftemangel lieferte Engler deutliche – und unbequeme – Antworten auf die Frage, warum sich Arbeitnehmer in der Schweiz frühpensionieren lassen: zu viel Belastung, zu wenig Wertschätzung. Auch auf regionaler Ebene hat Engler, die mit ihrer Familie in Oberschan wohnt, schon geforscht: So nahm sie die Finanzierung von Kindertagesstätten in der Region Sarganserland-Werdenberg unter die Lupe. Fazit: Die Gemeinden müssten sich stärker an den Risiken der Kitas beteiligen. Die Chancen stehen somit gut, dass Monika Engler auch die Fragen zur Lage der St.Galler ­Spitäler klipp und klar beantworten wird. Sie hält sich übrigens auch privat gern in unwegsamem Terrain auf: Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in den ­Bergen.

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