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Foo Fighters statt in St. Gallen nun halt in Bern

Im Juni 2015 musste die US-Rockband Foo Fighters ihren Aufritt in der St. Galler Fussballarena kurzfristig absagen. Nun kommt sie wie versprochen 2018 in die Schweiz – allerdings ins Stade de Suisse in Bern.

«We will come back», versprach Dave Grohl, Sänger und Gitarrist der Foo Fighters, im Juni 2015 seinen enttäuschten Schweizer Fans. Die hatten sich aufs Konzert der amerikanischen Erfolgsrocker am 16. Juni in der St. Galler AFG-Arena gefreut. Doch Grohl hatte sich zwei Tage zuvor beim Auftritt in Göteborg das Bein gebrochen: Zwar spielte er das dortige Konzert noch zu Ende, doch in St. Gallen hoffte man vergeblich auf ein Wunder.

Nun kehren Grohl & Co. wie versprochen in die Schweiz zurück: «Die letzte grosse amerikanische Stadion-Rockband» wird auf ihrer bevorstehenden Welttournee mit ihrem Hitalbum «Concrete and Gold» am 13. Juni 2018 einen Halt in Bern einlegen. Dies teilte der Schweizer Veranstalter Good News gestern mit. Nebst den neuen Songs aus dem weltweit über 25 Millionen Mal verkauften Album werde die Band um den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger in Bern sicherlich auch Klassiker wie «Times Like These», «Everlong», ­«Learn­ To Fly» oder «Best of You» spielen, heisst es in der Ankündigung. Der Vorverkauf startet am 27. Oktober, Konzertbeginn an jenem Mittwoch im kommenden Juni ist bereits um 18 Uhr.

Die Freude der Fans in den sozialen Medien ist gross, doch warum spielt die Band nicht in St. Gallen, sondern in Bern? Diese Frage blieb gestern bis Redaktionsschluss von Seiten der Good News Productions respektive der FC St. Gallen Event AG unbeantwortet. «Wir würden gerne wieder in die AFG-Arena kommen», sagte der damalige Good-News-Projektleiter Oliver Nyffeler vor zwei Jahren. «Unter dem Strich ist aber am wichtigsten, dass wir überhaupt ein Datum finden.» Fraglich bleibt, ob das mittlerweile Kybunpark genannte St. Galler Stadion überhaupt zur Diskussion stand. Das Stade de Suisse, wo unter anderem schon AC/DC, Bon Jovi, Depeche Mode oder Robbie Williams auftraten, bietet markant mehr Zuhörerplätze. Zudem war der Vorverkauf 2015 in St. Gallen anscheinend nicht prächtig gelaufen. Was den Chef des St. Galler Open Airs, Christof Huber, erstaunte, wie er in einem Interview sagte: «Es zeigt sich, dass St. Gallen als Einzelstandort für den Rest der Schweiz nicht attraktiv ist.» Gern hätte Huber die Band nach 1998 und 2005 ein drittes Mal fürs Festival im Sittertobel gebucht. (mel)

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