Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FLUMSERBERG: Wegen Sturm: Skilager ohne Skifahren

Eine Schulklasse aus Kriessern hatte sich einige schöne Skitage in den Flumserbergen erhofft. Wegen des stürmischen Wetters auf der Seebenalp ist das nun nicht möglich. Am Freitag reist die Klasse nun wieder zurück.
Schnee in rauen Mengen. (Bild: pd/FM1Today)

Schnee in rauen Mengen. (Bild: pd/FM1Today)

Dieser Artikel erschien zuerst am 17. Januar 2018 auf FM1-Today.

"Wir können auch nichts machen. Jetzt sitzen wir halt quasi da oben fest", sagt Markus Stark, Schulleiter der Primarschule Kriessern. Er leitet ein Skilager aus Kriessern mit 19 Schülerinnen und Schülern und vier Leitern. Seit Mittwochmorgen läuft auf der Alp Seebenalp, auf 1650 Metern über Meer, nichts mehr. Nur noch sporadisch bekommt das Hotel Besuch per Schneemobil oder Pistenfahrzeug. Die Lifte wurden wegen der schlechter Wetterverhältnissen stillgelegt. An Skifahren ist nicht mehr zu denken.

"Dann lassen wir die Bahnen nicht laufen"

Für den Chef der Flumserberg-Bahnen, Heinrich Michel, war die Entscheidung klar: "Bei Windgeschwindigkeiten um die 165 Stundenkilometern und solchen Schneefällen lassen wir die Bahnen nicht laufen." Da die Berggasthäuser wie das Hotel in Seeben im Winter nur mit dem Bahnen und per Ski erreichbar sind, ist Improvisation gefragt. Michel: "Die Berggasthäuser haben teilweise selber Schneemobile. Sonst helfen wir mit den Pistenfahrzeugen aus." Man stehe in Kontakt mit den Berggasthäusern und koordiniere die Fahrten, sofern sie wegen des heftigen Schneefalls möglich sind.

"Hier oben in der Hütte ist die Stimmung trotzdem wunderbar", sagt die Lehrerin Sabrina Müggler am Telefon. Die Skilager-Leiter unterhalten die Kinder mit einem alternativen Programm. So würden die Schüler statt Skifahren halt Wandern und Schlitteln. Der Sturm sei unterhaltsam für die Kinder.

"Können Wetter eh nicht ändern"

Der 59-jährige Schulleiter Markus Stark zeigt sich zuversichtlich: "Vielleicht wird das Wetter bald wieder besser, und wir können nochmal ein bisschen auf die Skier und Snowboards." Er hat schon einige Skilager erlebt und bleibt dementsprechend ruhig: "Wir können das Wetter eh nicht ändern, und jetzt machen wir halt das Beste daraus. In Panik zu verfallen wäre hier nicht angebracht." Er musste am Mittwochmorgen einen kranken Schüler ins Tal bringen. Dies gelang nur per Schneemobil. Der Lehrer begleitete den Viertklässler runter bis zur Talstation.

Die 4. Klasse aus Kriessern verbringt die letzten Tage ihres Skilagers in den Flumserbergen mit Spieleabenden, Wanderungen und einem alternativen Programm. Am Freitag soll dann die Rückkehr stattfinden. (rar)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.